Bodenrichtwerte für Hamburg 2026

Ermitteln Sie jetzt den Wert Ihres Grundstücks.

Kontaktiere API...
Ermittle Bodenrichtwert...

Wo befindet sich das zu bewertende Grundstück?

Vielen Dank! Ihre Anfrage wurde übermittelt.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufsrecht gemäß Art. 7 Abs. 3 S. 1, Art. 17 Abs. 1b) DSGVO Gebrauch machen, können Sie uns dies per E-Mail an datenschutz@borisportal.de mitteilen.

Bitte entschuldigen Sie, leider gab es beim Versand des Formulars ein Fehler. Gerne können Sie uns auch unter service@immonetzwerk.de kontaktieren.

Bitte machen Sie eine Angabe, bevor Sie auf "Weiter" klicken.

Analyse des Grundstückmarkts & Bodenpreise in Hamburg

Diese Analyse beruht auf allgemeinen Grundstücksdaten. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Diese Analyse beruht auf dem Immobilienmarktbericht Hamburg 2026, veröffentlicht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg am 29.04.2026. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Ein- und Zweifamilienhaus Grundstücke

Der Hamburger Markt für Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke weist zum Stichtag 01.01.2026 stadtweit 33.117 Bodenrichtwertzonen mit einer Grundstücksgröße von 600 m² aus. Der niedrigste Bodenrichtwert im gesamten Stadtgebiet beträgt 47 €/m² und tritt in Neuwerk auf, der höchste Wert von 10.565 €/m² wird in Winterhude erreicht. Der Hamburger Gesamtmittelwert liegt bei 887 €/m². Im Jahr 2025 wurden stadtweit 2.690 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert, was gegenüber dem Vorjahr mit 2.551 Kauffällen einem Anstieg von 5% entspricht.
Bodenrichtwert Min €/m² Max €/m² €/m²
Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke 47 10.565 887

Geschosswohnungsbau

Für den Geschosswohnungsbau erfasst der Immobilienmarktbericht Hamburg 2026 stadtweit 33.116 Bodenrichtwertzonen. Die Bodenrichtwerte pro Quadratmeter Wohnfläche bei ortstypischer Geschossflächenzahl reichen von 349 €/m² in Wilhelmsburg bis zu 11.434 €/m² in Winterhude; der Hamburger Gesamtmittelwert liegt bei 1.603 €/m². Im Jahr 2025 wurden 510 Mehrfamilienhäuser veräußert – ein Anstieg von 27% gegenüber 400 Kauffällen im Vorjahr. Mit 32 Transaktionen wies Harburg die höchste Anzahl an Mehrfamilienhaus-Kauffällen auf, gefolgt von Eimsbüttel mit 24 und Winterhude mit 18. Der mittlere Kaufpreis pro m² Wohnfläche für Eigentumswohnungen ohne Neubau lag 2025 stadtweit bei 5.808 €/m²; den höchsten Wert verzeichnete HafenCity mit 13.465 €/m², den niedrigsten Billstedt mit 3.328 €/m².
Bodenrichtwert Min €/m² Max €/m² €/m²
Geschosswohnungsbau 349 11.434 1.603

Gewerbliche Flächen

Die gewerblichen Bodenrichtwerte werden stadtweit über drei Nutzungsarten ausgewiesen. Für Bürogrundstücke (wertrelevante Geschossflächenzahl) sind 18.747 Zonen erfasst, mit Werten zwischen 250 €/m² in mehreren Randstadtteilen und 5.100 €/m² in der Neustadt sowie einem Hamburger Mittelwert von 641 €/m². Im Segment Produktion und Logistik liegen 11.807 Zonen vor; die Bodenrichtwerte bewegen sich zwischen 300 €/m² in Kirchwerder und 910 €/m² in Rotherbaum bei einem Durchschnitt von 456 €/m². Für eingeschossige Läden werden 12.941 Zonen ausgewiesen mit einer Wertspanne von 260 €/m² in mehreren Außenbezirken bis zu 30.000 €/m² in der Neustadt und einem Mittelwert von 730 €/m².
Bodenrichtwert Min €/m² Max €/m² €/m²
Bürogrundstücke (WGF) 250 5.100 641
Produktion und Logistik 300 910 456
1-geschossige Läden 260 30.000 730

Umsatz

Der Hamburger Immobilienmarkt verzeichnete im Jahr 2025 bei bebauten Grundstücken insgesamt einen Geldumsatz von 5.479,0 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr mit 5.235,8 Millionen Euro einem Anstieg von 5% entspricht. Der Flächenumsatz bei bebauten Grundstücken stieg von 2.965,0 auf 3.165,5 Tausend m², ein Plus von 7%. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern blieb der Geldumsatz mit 1.947,5 Millionen Euro nahezu stabil gegenüber 1.939,3 Millionen Euro im Vorjahr, während der Flächenumsatz von 1.629,5 auf 1.802,1 Tausend m² um 11% zulegte. Mehrfamilienhäuser verzeichneten den stärksten Zuwachs: Der Geldumsatz kletterte von 1.096,7 auf 1.819,7 Millionen Euro um 66%, der Flächenumsatz stieg von 438,7 auf 659,9 Tausend m² um 50%. Bei Büro- und Geschäftshäusern ging der Geldumsatz trotz gestiegener Vertragszahlen von 1.576,9 auf 1.470,0 Millionen Euro um 7% zurück. Im Segment Produktion und Logistik fiel der Geldumsatz von 507,7 auf 135,7 Millionen Euro und damit um 73% deutlich ein. Bei unbebauten Bauflächen sank der Geldumsatz von 776,5 auf 705,8 Millionen Euro um 9%, während der Flächenumsatz mit 796,2 Tausend m² nach 780,8 Tausend m² im Vorjahr nahezu konstant blieb.
Segment Geldumsatz 2025 Mio. € Veränderung
Ein- und Zweifamilienhäuser 1.947,5 ± 0%
Mehrfamilienhäuser 1.819,7 + 66%
Büro- und Geschäftshäuser 1.470,0 - 7%
Produktions- und Logistikgebäude 135,7 - 73%
Unbebaute Bauflächen 705,8 - 9%
Gesamt bebaute Grundstücke 5.479,0 + 5%

Liegenschaftszinssatz

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg stellt für alle wesentlichen Immobilienarten Liegenschaftszinssätze zur Verfügung, die im Ertragswertverfahren nach ImmoWertV Anwendung finden. Für Mehrfamilienhäuser ohne gewerblichen Anteil gilt als Basiswert 4,37 %, der durch Lage-, Alters-, Erstbezugs-, Stadtteil- und Aktualisierungsfaktoren angepasst wird. Büro- und Geschäftshäuser werden mit einem Basiswert von 3,10 % berechnet, modifiziert durch Lage-, Baujahrs- und Gebäudeartfaktoren; für eingeschossige Läden gilt dabei ein Gebäudeartfaktor von 1,26. Für Produktions- und Logistik-Immobilien beträgt der Basiswert 4,11 %, angepasst durch Lage-, Miethöhen-, Erstbezugs- und Aktualisierungsfaktoren. Der Liegenschaftszinssatz für Einfamilienhäuser wird aus dem Mehrfamilienhausmodell abgeleitet und berechnet sich nach der Formel 0,85 × LIZI(MFH) − 0,53; er ist ausschließlich zur Wertermittlung von Wohnrechten und vergleichbaren Rechten vorgesehen, nicht zur Verkehrswertermittlung. Für Eigentumswohnungen gilt entsprechend die Formel 1,16 × LIZI(MFH) − 2,30, ebenfalls beschränkt auf die Wertermittlung von Wohnrechten. Bei allen Immobilienarten wird bei der Ermittlung der Restnutzungsdauer aufgrund von Modernisierungen regelhaft eine Mindestrestnutzungsdauer von 30 Jahren unterstellt, bei Büro- und Geschäftshäusern von 25 Jahren.
Immobilienart Basiswert %
Mehrfamilienhäuser 4,37
Büro- und Geschäftshäuser 3,10
Produktions- und Logistik-Immobilien 4,11
Einfamilienhäuser (abgeleitet) 0,85 × LIZI(MFH) − 0,53
Eigentumswohnungen (abgeleitet) 1,16 × LIZI(MFH) − 2,30

Kauffälle

Der Hamburger Grundstücksmarkt verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 10.120 Kaufverträge – ein Anstieg von 11,3% gegenüber dem Vorjahr mit 9.089 Verträgen. Das Tief des Jahres 2023 mit lediglich 7.063 Kaufverträgen liegt damit deutlich hinter dem Markt, wenngleich das Vorkrisenniveau von 11.058 Verträgen aus dem Jahr 2021 noch nicht wieder erreicht wurde. Den größten Anteil stellten erneut Eigentumswohnungen und Teileigentum mit 5.860 Transaktionen, gefolgt von 3.501 Kauffällen bei bebauten Grundstücken. Bei unbebauten Bauflächen wurden 615 Kaufverträge registriert, bei landwirtschaftlichen Flächen 73 und bei sonstigen Flächen 71.
Objektart Kauffälle 2025 Veränderung
Ein- und Zweifamilienhäuser 2.690 + 5%
Mehrfamilienhäuser 510 + 27%
Büro- und Geschäftshäuser 161 + 13%
Produktions- und Logistikgebäude 54 + 29%
Eigentumswohnungen 5.860 + 13%
Unbebaute Bauflächen 615 + 8%
Gesamt 10.120 + 11%

Bodenpreisindexreihe

Untersuchte Regionen:

Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld, Ottensen, Groß Flottbek, Osdorf, Iserbrook, Sülldorf, Rissen, Blankenese, Nienstedten, Othmarschen, Lurup, St. Pauli, Sternschanze, Rotherbaum, Harvestehude, Eimsbüttel, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt, St. Georg, Hammerbrook, Borgfelde, Hamm, Horn, Billstedt, Billbrook, Rothenburgsort, Veddel, Wilhelmsburg, Neustadt, HafenCity, Altstadt, Kleiner Grasbrook, Steinwerder, Waltershof, Finkenwerder, Neugraben-Fischbek, Hausbruch, Francop, Neuenfelde, Cranz, Moorburg, Altenwerder, Harburg, Heimfeld, Wilstorf, Marmstorf, Eißendorf, Neuland, Gut Moor, Rönneburg, Langenbek, Sinstorf, Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde, Uhlenhorst, Eilbek, Wandsbek, Marienthal, Jenfeld, Tonndorf, Farmsen-Berne, Bramfeld, Steilshoop, Hummelsbüttel, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Langenhorn, Alsterdorf, Winterhude, Eppendorf, Hoheluft-Ost, Groß Borstel, Bergedorf, Lohbrügge, Curslack, Altengamme, Neuengamme, Kirchwerder, Ochsenwerder, Reitbrook, Allermöhe, Billwerder, Moorfleet, Tatenberg, Spadenland, Neuallermöhe, Rahlstedt, Volksdorf, Bergstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Wohldorf-Ohlstedt, Sasel, Poppenbüttel, Wellingsbüttel

Auf einen Blick
Stichtag:
1.1.2026
Veröffentlicht:
1.5.2026
Aktualisierung:
jährlich
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Auskunft über Daten des Immobilienmarktes, soweit nicht eine Gebühr nach Gebührenordnung (Nummer 12.3.2) erhoben wird, Grundbetrag je Auskunft 69,-€. Jeder weitere Wert ebenfalls 69,-€.

Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückwerte in Hamburg Neuenfelder Straße 19 21109 Hamburg
Internet:
Webseite
Über Borisportal.de erhalten Sie eine Auskunft kostenlos.
Bodenrichtwert ermitteln