Immobilienmarkt in Winterhude zeigt gemischte Entwicklung
Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2024 der Stadt Hamburg offenbart für den Stadtteil Winterhude eine uneinheitliche Entwicklung des Immobilienmarktes. Im Jahr 2023 wurden in verschiedenen Immobiliensegmenten sowohl Zuwächse als auch Rückgänge bei den Kauffällen verzeichnet.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sank die Anzahl der Transaktionen leicht von
9 im Jahr 2022 auf
8 im Jahr 2023, was einem Rückgang von
11,1% entspricht. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser gab es hingegen einen Anstieg von
14 auf
10 Kauffälle, was einer Zunahme von
40,0% gleichkommt.
Bei Büro- und Geschäftshäusern halbierte sich die Anzahl der Transaktionen von
2 auf
1, was einem Rückgang von
50,0% entspricht.
Der Markt für Eigentumswohnungen verzeichnete einen leichten Rückgang. Die Zahl der Kauffälle sank von
205 im Jahr 2022 auf
190 im Jahr 2023, was einer Abnahme von
7,3% entspricht.
| Immobilienart |
Kauffälle 2022 |
Kauffälle 2023 |
Veränderung |
| Ein- und Zweifamilienhäuser |
9 |
8 |
-11,1% |
| Mehrfamilienhäuser |
14 |
10 |
+40,0% |
| Büro- und Geschäftshäuser |
2 |
1 |
-50,0% |
| Eigentumswohnungen |
205 |
190 |
-7,3% |
Bodenrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser sinken moderat
Die Entwicklung der Bodenrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser in Winterhude zeigt zum Stichtag 01.01.2024 eine rückläufige Tendenz. Für dieses Segment wurden
641 Bodenrichtwerte erfasst.
Der niedrigste Bodenrichtwert in diesem Bereich beträgt aktuell
778 €/qm, was einem Rückgang von
14,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der höchste Wert liegt bei
10.757 €/qm und verzeichnet eine Abnahme von
14,5%. Der Mittelwert der Bodenrichtwerte fiel um
14,7% auf
1.980 €/qm.
| Bodenrichtwert |
2023 (€/qm) |
2024 (€/qm) |
Veränderung |
| Niedrigster Wert |
916 |
778 |
-14,9% |
| Höchster Wert |
12.588 |
10.757 |
-14,5% |
| Mittelwert |
2.322 |
1.980 |
-14,7% |
Geschosswohnungsbau verzeichnet größeren Rückgang
Im Bereich des Geschosswohnungsbaus in Winterhude wurden ebenfalls
641 Bodenrichtwerte erfasst. Die Entwicklung zeigt hier einen weniger stark ausgeprägten Rückgang als bei Ein- und Zweifamilienhäusern.
Der niedrigste Bodenrichtwert in dieser Kategorie beläuft sich auf
1.171 €/qm, was einer Abnahme von
24,6% entspricht. Der Höchstwert sank um
24,5% auf
10.525 €/qm. Der Mittelwert der Bodenrichtwerte für Geschosswohnungsbau verringerte sich um
24,5% auf
2.578 €/qm.
| Bodenrichtwert |
2023 (€/qm) |
2024 (€/qm) |
Veränderung |
| Niedrigster Wert |
1.553 |
1.171 |
-24,6% |
| Höchster Wert |
13.939 |
10.525 |
-24,5% |
| Mittelwert |
3.414 |
2.578 |
-24,5% |
Bürogrundstücke zeigen deutlichen Wertrückgang
Für Bürogrundstücke in Winterhude wurden
390 Bodenrichtwerte erfasst. Die Entwicklung in diesem Segment zeigt einen signifikanten Rückgang der Werte.
Der niedrigste Bodenrichtwert sank um
14,3% auf
455 €/qm. Der höchste Wert verzeichnete einen noch stärkeren Rückgang um
15,9% auf
4.181 €/qm. Der Mittelwert der Bodenrichtwerte für Bürogrundstücke fiel ebenfalls deutlich um
14,7% auf
993 €/qm.
| Bodenrichtwert |
2023 (€/qm) |
2024 (€/qm) |
Veränderung |
| Niedrigster Wert |
531 |
455 |
-14,3% |
| Höchster Wert |
4.972 |
4.181 |
-15,9% |
| Mittelwert |
1.164 |
993 |
-14,7% |