Ein- und Zweifamilienhaus Grundstücke
Wilhelmsburg ist Hamburgs größter Stadtteil nach Fläche und liegt im Bezirk Hamburg-Mitte auf einer Elbinsel zwischen Nord- und Süderelbe. Der Immobilienmarktbericht Hamburg 2026 mit Stichtag 01.01.2026 erfasst für Wilhelmsburg
868 Bodenrichtwertzonen für Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke mit einer Grundstücksgröße von 600 m². Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei
210 €/m², der höchste bei
477 €/m²; der Mittelwert beträgt
327 €/m² und liegt damit deutlich unterhalb des Hamburger Gesamtdurchschnitts von
887 €/m². Im Berichtsjahr wurden
55 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert. Der Stadtteilfaktor für den Gebäudefaktor für Einfamilienhäuser beträgt für Wilhelmsburg
1,079 und liegt damit über dem Hamburger Standardwert; er fließt als stadtteilspezifische Korrekturgröße in die Gebäudebewertung im Ertragswertverfahren ein.
| Bodenrichtwert |
Min €/m² |
Max €/m² |
⌀ €/m² |
| Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke |
210 |
477 |
327 |
Geschosswohnungsbau
Beim Geschosswohnungsbau weist der Bericht für Wilhelmsburg
868 Bodenrichtwertzonen aus. Die Bodenrichtwerte pro Quadratmeter Wohnfläche bei ortstypischer Geschossflächenzahl erstrecken sich von
349 bis
982 €/m² bei einem Mittelwert von
656 €/m² – ein Wert, der den Hamburger Gesamtmittelwert von
1.603 €/m² erheblich unterschreitet. Der Stadtteilfaktor für den Liegenschaftszinssatz für Mehrfamilienhäuser liegt für Wilhelmsburg bei
0,96 und damit knapp unter dem stadtweiten Standardwert von 1,00, was bei der Ertragswertermittlung einen geringfügig niedrigeren Liegenschaftszinssatz bedingt. Der mittlere Kaufpreis pro m² Wohnfläche für Eigentumswohnungen ohne Neubau betrug im Jahr 2025
3.918 €/m².
| Bodenrichtwert |
Min €/m² |
Max €/m² |
⌀ €/m² |
| Geschosswohnungsbau |
349 |
982 |
656 |
Gewerbliche Flächen
Die gewerblichen Bodenrichtwerte in Wilhelmsburg bewegen sich auf einem niedrigen bis mittleren Niveau und spiegeln die noch im Wandel befindliche Nutzungsstruktur des Stadtteils wider. Für Bürogrundstücke (wertrelevante Geschossflächenzahl) sind
479 Zonen erfasst mit Werten zwischen
270 und
554 €/m² sowie einem Mittelwert von
391 €/m². Im Segment Produktion und Logistik liegen
488 Zonen vor; die Bodenrichtwerte rangieren zwischen
300 und
460 €/m² bei einem Durchschnitt von
403 €/m². Für eingeschossige Läden werden
310 Zonen ausgewiesen mit einer Wertspanne von
260 bis
580 €/m² und einem Mittelwert von
383 €/m².
| Bodenrichtwert |
Min €/m² |
Max €/m² |
⌀ €/m² |
| Bürogrundstücke (WGF) |
270 |
554 |
391 |
| Produktion und Logistik |
300 |
460 |
403 |
| 1-geschossige Läden |
260 |
580 |
383 |
Kauffälle
Mit insgesamt
96 Kaufverträgen verzeichnete Wilhelmsburg im Jahr 2025 ein moderates Transaktionsvolumen. Eigentumswohnungen bildeten mit
29 Verkäufen den größten Einzelposten, gefolgt von
55 Ein- und Zweifamilienhäusern und
7 Mehrfamilienhäusern. Im gewerblichen Segment wurde lediglich
1 Büro- und Geschäftshaus veräußert, während für Produktions- und Logistikgebäude
5 Kauffälle erfasst wurden. Bei den unbebauten Bauflächen sind
15 Transaktionen verzeichnet. Stadtweit summierten sich die Hamburger Kaufverträge 2025 auf
10.120, ein Anstieg von
11,3% gegenüber den
9.089 Verträgen des Vorjahres. Wilhelmsburg erreichte damit einen Anteil von rund
0,9 % aller Hamburger Kaufverträge.
| Objektart |
Kauffälle 2025 |
| Ein- und Zweifamilienhäuser |
55 |
| Mehrfamilienhäuser |
7 |
| Büro- und Geschäftshäuser |
1 |
| Produktions- und Logistikgebäude |
5 |
| Eigentumswohnungen |
29 |
| Unbebaute Bauflächen |
15 |
| Gesamt |
112 |