Bodenrichtwerte für Kreis Coesfeld 2026

Ermitteln Sie jetzt den Wert Ihres Grundstücks.

Kontaktiere API...
Ermittle Bodenrichtwert...

Wo befindet sich das zu bewertende Grundstück?

Vielen Dank! Ihre Anfrage wurde übermittelt.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufsrecht gemäß Art. 7 Abs. 3 S. 1, Art. 17 Abs. 1b) DSGVO Gebrauch machen, können Sie uns dies per E-Mail an datenschutz@borisportal.de mitteilen.

Bitte entschuldigen Sie, leider gab es beim Versand des Formulars ein Fehler. Gerne können Sie uns auch unter service@immonetzwerk.de kontaktieren.

Bitte machen Sie eine Angabe, bevor Sie auf "Weiter" klicken.

Analyse des Grundstückmarkts & Bodenpreise in Kreis Coesfeld

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse der allgemeinen Grundstücksdaten. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse des Grundstücksmarktbericht 2026 Kreis Coesfeld, veröffentlicht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Coesfeld am June 15, 2026. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Wohnbauflächen

Von 85 €/m² bis 420 €/m² reichen die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen im Kreis Coesfeld zum Stichtag 01.01.2026. Den niedrigsten Wert weist Ascheberg im Ortsteil Davensberg aus, die höchsten Werte gelten in Dülmen mit bis zu 420 €/m², Coesfeld mit 390 €/m² und Senden mit 380 €/m². In mittlerer Lage liegt das Kreismittel bei 206 €/m², die Spanne reicht von 125 €/m² in Rosendahl bis 250 €/m² in Coesfeld und Senden. Die Veränderung in der Tabelle bezieht sich auf den Bodenpreisindex für den individuellen Wohnungsbau: Er stieg in Lüdinghausen um 6,7%, in Nottuln um 6,6% und in Billerbeck um 6,3%, in der Kreisstadt Coesfeld um 4,9%. In Havixbeck, Nordkirchen und Olfen blieb er unverändert.
Stadt/Gemeinde 2026 €/m² Veränderung
Ascheberg 85 – 245 +2,1%
Billerbeck 135 – 220 +6,3%
Coesfeld 140 – 390 +4,9%
Dülmen 110 – 420 +0,8%
Havixbeck 195 – 290 0,0%
Lüdinghausen 135 – 330 +6,7%
Nordkirchen 130 – 215 0,0%
Nottuln 130 – 300 +6,6%
Olfen 140 – 370 0,0%
Rosendahl 105 – 150 +0,2%
Senden 90 – 380 +2,4%

Gewerbliche Bauflächen

Bei den gewerblichen Bauflächen bewegen sich die Bodenrichtwerte im Kreisgebiet zwischen 35 €/m² und 80 €/m². Der Kreisdurchschnitt für Gewerbegrundstücke blieb unverändert bei rund 54 €/m². Das höchste Niveau erreicht die Kreisstadt Coesfeld mit 45 €/m² bis 80 €/m², gefolgt von Ascheberg mit bis zu 70 €/m². Die niedrigsten Werte gelten in Havixbeck ab 35 €/m²; in Olfen und Rosendahl liegen sie einheitlich bei 40 €/m², in Billerbeck bei 45 €/m².
Stadt/Gemeinde 2026 €/m²
Ascheberg 45 – 70
Billerbeck 45
Coesfeld 45 – 80
Dülmen 40 – 60
Havixbeck 35 – 45
Lüdinghausen 40 – 50
Nordkirchen 40 – 45
Nottuln 40 – 50
Olfen 40
Rosendahl 40
Senden 40 – 50

Kauffälle

Auf 1.872 Kaufverträge summierte sich das Transaktionsgeschehen im Kreis Coesfeld im Jahr 2025, 19,5% mehr als im Vorjahr mit 1.567. Die Zahl der unbebauten Grundstücke stieg um 36,7% auf 488, die der bebauten Grundstücke um 23,3% auf 978. Im individuellen Wohnungsbau wuchs sie um 66,9% auf 272, bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 28,7% auf 390 und bei Mehrfamilienhäusern um 31,6% auf 50. Rückgänge verzeichneten die gewerblichen Bauflächen mit 15,6% auf 27 Kauffälle und das Wohnungs- und Teileigentum mit 2,6% auf 406. Den Höchstwert der vergangenen zehn Jahre erreichte der Kreis 2017 mit 2.280 Kauffällen.
Art der Fläche 2024 2025 Veränderung
Unbebaute Grundstücke 357 488 +36,7%
Individueller Wohnungsbau 163 272 +66,9%
Gewerbliche Bauflächen 32 27 –15,6%
Landwirtschaftliche Flächen 27 35 +29,6%
Forstwirtschaftliche Flächen 5 6 +20,0%
Bebaute Grundstücke 793 978 +23,3%
Ein- und Zweifamilienhäuser 303 390 +28,7%
Doppelhaushälften und Reihenhäuser 179 175 –2,2%
Mehrfamilienhäuser 38 50 +31,6%
Wohnungs- und Teileigentum 417 406 –2,6%
Gesamt 1.567 1.872 +19,5%

Umsatz

Der Geldumsatz auf dem Grundstücksmarkt des Kreises Coesfeld erhöhte sich von 501 Mio. € im Jahr 2024 auf 574,5 Mio. € im Jahr 2025 und damit um 14,7%. Der Flächenumsatz belief sich auf 405,8 Hektar. Am stärksten wuchs der Umsatz im individuellen Wohnungsbau von 23,50 Mio. € auf 44,20 Mio. € (88,1%) und bei landwirtschaftlichen Flächen von 6,31 Mio. € auf 11,77 Mio. € (86,5%). Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stieg er von 123,30 Mio. € auf 163,57 Mio. € um 32,7%, bei Mehrfamilienhäusern von 23,61 Mio. € auf 33,50 Mio. € um 41,9%. Rückgänge gab es bei gewerblichen Bauflächen mit 57,5% auf 4,80 Mio. €, bei forstwirtschaftlichen Flächen mit 57,7% auf 0,11 Mio. € und beim Wohnungseigentum mit 5,8% auf 75,01 Mio. €.
Art der Fläche 2024 Mio. € 2025 Mio. € Veränderung
Individueller Wohnungsbau 23,50 44,20 +88,1%
Gewerbliche Bauflächen 11,30 4,80 –57,5%
Landwirtschaftliche Flächen 6,31 11,77 +86,5%
Forstwirtschaftliche Flächen 0,26 0,11 –57,7%
Ein- und Zweifamilienhäuser 123,30 163,57 +32,7%
Doppelhaushälften und Reihenhäuser 57,86 59,80 +3,4%
Mehrfamilienhäuser 23,61 33,50 +41,9%
Wohnungseigentum 79,62 75,01 –5,8%
Erbbaurechte 13,25 21,78 +64,4%
Wohnungserbbaurechte 4,37 3,22 –26,3%
Gesamtumsatz 501 574,5 +14,7%

Liegenschaftszinssätze

Die Liegenschaftszinssätze im Kreis Coesfeld liegen auf Basis der Geschäftsjahre 2023 bis 2025 zwischen 1,1% bei freistehenden Einfamilienhäusern und 4,2% bei gemischt genutzten Gebäuden. Gegenüber der Vorauswertung stiegen sie in allen Gebäudearten, am deutlichsten bei Dreifamilienhäusern um 0,7 Prozentpunkte auf 2,7%. Die Auswertung stützt sich unter anderem auf 286 freistehende Einfamilienhäuser und 57 Mehrfamilienhäuser. Je länger die Restnutzungsdauer der Gebäude, desto höher fällt der Zinssatz bei Ein- und Zweifamilienhäusern aus.
Gebäudeart 2025 % 2026 % Veränderung
Einfamilienhäuser, freistehend 0,8 1,1 +0,3 %
Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhaushälften 0,9 1,2 +0,3 %
Zweifamilienhäuser 1,1 1,5 +0,4 %
Dreifamilienhäuser 2,0 2,7 +0,7 %
Mehrfamilienhäuser 2,9 3,0 +0,1 %
Gemischt genutzte Gebäude 4,1 4,2 +0,1 %

Bodenpreisindex

Der Bodenpreisindex für unbebaute Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus im Kreis Coesfeld steht zum 01.01.2026 bei 872,38 Punkten und damit 2,3% über dem Vorjahreswert von 852,64. Seit dem Stichtag 01.01.2021 mit 748,29 Punkten beträgt der Anstieg 16,6%. Das gewogene Mittel der Bodenrichtwerte baureifer Wohnbaugrundstücke erhöhte sich von 205,91 €/m² auf 209,90 €/m², ein Plus von 1,9%.
Jahr Indexwert Jährliche Veränderung
2022 787,93 +5,3%
2023 849,38 +7,8%
2024 849,38 0,0%
2025 852,64 +0,4%
2026 872,38 +2,3%

Bodenpreisindexreihe

Untersuchte Regionen:

Ascheberg, Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Havixbeck, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen, Rosendahl, Senden

Auf einen Blick
Stichtag:
1.1.2026
Veröffentlicht:
1.4.2026
Aktualisierung:
jährlich
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Bei einer Bereitstellung des Dokuments oder eines gedruckten Exemplars durch die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beträgt die Gebühr 50 EUR je Exemplar. (gemäß Nr. 5.3.2.2 des Kostentarifs der Kostenordnung für das amtliche Vermessungswesen und die amtliche Grundstückswertermittlung in Nordrhein-Westfalen)

Adresse:
Geschäftsstelle Kreishaus I Friedrich-Ebert-Str. 7 48653 Coesfeld
Internet:
Webseite
Über Borisportal.de erhalten Sie eine Auskunft kostenlos.
Bodenrichtwert ermitteln