Bodenrichtwerte für Heinsberg 2026

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Analyse des Grundstückmarkts & Bodenpreise in Heinsberg

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse der allgemeinen Grundstücksdaten. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse des Grundstücksmarktbericht 2026 für den Kreis Heinsberg, veröffentlicht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Heinsberg am March 6, 2026. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Wohnbauflächen

Zum Stichtag 01.01.2026 reichen die gebietstypischen Bodenrichtwerte für den individuellen Wohnungsbau im Kreis Heinsberg von 125 €/m² in einfachen Lagen in Waldfeucht bis 330 €/m² in guten Lagen in Erkelenz. In mittleren Lagen bewegt sich die Spanne zwischen 135 €/m² in Waldfeucht und 210 €/m² in Übach-Palenberg und Wassenberg. Die Bodenpreisindizes für Wohnbauflächen stiegen in allen zehn Kommunen. Am stärksten legte Gangelt mit 3,2% zu, gefolgt von Hückelhoven mit 1,9% und Wassenberg mit 1,5%. Den geringsten Zuwachs verzeichnete Geilenkirchen mit 0,3%.

Stadt/Gemeinde 2026 €/m² Veränderung
Erkelenz 155–330 +1,3%
Gangelt 135–200 +3,2%
Geilenkirchen 130–240 +0,3%
Heinsberg 145–240 +1,1%
Hückelhoven 150–210 +1,9%
Selfkant 140–180 +1,0%
Übach-Palenberg 160–270 +1,4%
Waldfeucht 125–155 +0,8%
Wassenberg 145–260 +1,5%
Wegberg 170–275 +1,0%
Kreis Heinsberg 125–330 +1,4%

Gewerbliche Bauflächen

Für Gewerbe- und Industriegebiete weist der Gutachterausschuss Richtwerte zwischen 15 und 120 €/m² aus. Beide Grenzwerte liegen in Wegberg. Die höchsten Untergrenzen haben Übach-Palenberg und Waldfeucht mit 30 €/m². Bei besonderer gewerblicher Nutzung, etwa Einzelhandel, reicht die Spanne von 30 €/m² in Geilenkirchen und Hückelhoven bis 180 €/m² in Hückelhoven. Erkelenz, die einwohnerstärkste Stadt des Kreises, liegt bei 25 bis 75 €/m² für Gewerbe- und Industriegebiete und bei 100 bis 150 €/m² für besondere Nutzungen. Die Richtwerte beruhen überwiegend auf Verkäufen der Städte und Gemeinden. Freie Verkäufe liegen nach Angaben des Gutachterausschusses tendenziell darüber.

Stadt/Gemeinde Gewerbe- und Industriegebiete €/m² Besondere gewerbliche Nutzung €/m²
Erkelenz 25–75 100–150
Gangelt 25–30 60
Geilenkirchen 25–30 30
Heinsberg 25–60 80
Hückelhoven 20–50 30–180
Selfkant 25–40 50–90
Übach-Palenberg 30–40 50–60
Waldfeucht 30–40 40
Wassenberg 20–60 50–70
Wegberg 15–120 80–90
Kreis Heinsberg 15–120 30–180

Kauffälle

Im Jahr 2025 registrierte der Gutachterausschuss im Kreis Heinsberg 2.814 Kaufverträge, 7,4% mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Zahl zum zweiten Mal in Folge, sie liegt aber 25,9% unter dem Höchstwert von 3.800 Verträgen im Jahr 2019. Bebaute Grundstücke legten um 11,6% zu, darunter Ein- und Zweifamilienhäuser um 10,5%. Beim Wohnungs- und Teileigentum wuchs die Zahl um 8,5%. Unbebaute Grundstücke wurden dagegen 2,2% seltener verkauft, Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau 5,8% seltener. Die Zahl der Zwangsversteigerungen stieg um 58,3% auf 19.

Art der Fläche 2024 2025 Veränderung
Unbebaute Grundstücke 716 700 –2,2%
Individueller Wohnungsbau 309 291 –5,8%
Gewerbliche Bauflächen 20 22 +10,0%
Landwirtschaft 205 220 +7,3%
Forstwirtschaft 36 29 –19,4%
Bauerwartungs-/Rohbauland 26 14 –46,2%
Sonstige Flächen 120 124 +3,3%
Bebaute Grundstücke 1.550 1.730 +11,6%
Ein- und Zweifamilienhäuser 1.410 1.558 +10,5%
Mehrfamilienhäuser 78 91 +16,7%
Gewerbe-/Industriegebäude 40 45 +12,5%
Sonstige Bebauung 22 36 +63,6%
Wohnungs- und Teileigentum 354 384 +8,5%
Gesamt 2.620 2.814 +7,4%

Umsatz

Der Geldumsatz im Kreis Heinsberg stieg 2025 um 8,3% auf 720,6 Mio. €. Bebaute Grundstücke erreichten 570,5 Mio. € und damit ein Plus von 17,2%. Den größten Anteil stellten Ein- und Zweifamilienhäuser mit 439,3 Mio. €, ein Zuwachs von 12,6%. Mehrfamilienhäuser legten um 36,9% zu, Gewerbe- und Industriegebäude um 40,8%, Wohnungs- und Teileigentum um 18,1%. Bei unbebauten Grundstücken sank der Umsatz um 31,5%, vor allem bei gewerblichen Bauflächen mit 81,1% und landwirtschaftlichen Flächen mit 31,8%. Der Flächenumsatz bebauter und unbebauter Grundstücke ging um 4,9% auf 568,7 ha zurück.

Art der Fläche 2024 Mio. € 2025 Mio. € Veränderung
Unbebaute Grundstücke 122,580 83,950 –31,5%
Individueller Wohnungsbau 37,074 40,108 +8,2%
Gewerbliche Bauflächen 30,778 5,819 –81,1%
Landwirtschaft 44,439 30,291 –31,8%
Forstwirtschaft 0,234 0,258 +10,2%
Bauerwartungs-/Rohbauland 7,550 2,915 –61,4%
Sonstige Flächen 2,501 4,560 +82,3%
Bebaute Grundstücke 486,690 570,465 +17,2%
Ein- und Zweifamilienhäuser 390,048 439,334 +12,6%
Mehrfamilienhäuser 42,974 58,834 +36,9%
Gewerbe-/Industriegebäude 49,360 69,481 +40,8%
Sonstige Bebauung 4,308 2,815 –34,7%
Wohnungs- und Teileigentum 56,080 66,217 +18,1%
Gesamt 665,350 720,632 +8,3%

Liegenschaftszinssätze

Die Liegenschaftszinssätze aus Verkäufen des Jahres 2025 reichen von 0,9% für Reihen- und Doppelhäuser bis 3,2% für Mehrfamilienhäuser. Die größte Veränderung betrifft Mehrfamilienhäuser mit einem Rückgang um 0,8 Prozentpunkte. Bei Dreifamilienhäusern sank der Satz um 0,5 Prozentpunkte. Einzig bei Erstverkäufen von Wohnungseigentum stieg der Wert, um 0,1 Prozentpunkte auf 1,2%. Die Auswertung stützt sich auf 264 Einfamilienhäuser, 206 Reihen- und Doppelhäuser und 83 weiterverkaufte Eigentumswohnungen. Für Drei- und Mehrfamilienhäuser lagen nur 7 bzw. 19 Fälle vor. Die mittlere Restnutzungsdauer der Bestandsobjekte liegt zwischen 41 und 49 Jahren. Objekte mit weniger als 25 Jahren Restnutzungsdauer flossen nicht in die Auswertung ein.

Gebäudeart 2024 % 2025 % Veränderung Pp
Einfamilienhäuser 1,3 1,1 –0,2
Reihen-/Doppelhäuser 1,2 0,9 –0,3
Zweifamilienhäuser 1,6 1,5 –0,1
Dreifamilienhäuser 3,2 2,7 –0,5
Mehrfamilienhäuser 4,0 3,2 –0,8
Wohnungseigentum Erstverkauf 1,1 1,2 +0,1
Wohnungseigentum Weiterverkauf 1,3 1,2 –0,1

Bodenpreisindex

Im rechnerischen Mittel der zehn Kommunen erreicht der Bodenpreisindex für Wohnbauflächen im Kreis Heinsberg zum Stichtag 01.01.2026 einen Wert von 156,9 Punkten auf Basis 2010 = 100. Das sind 1,4% mehr als im Vorjahr und 30,5% mehr als zum Stichtag 01.01.2021. Den höchsten Indexwert weist Wassenberg mit 187,1 Punkten aus, den niedrigsten Selfkant mit 122,0 Punkten. Im Fünfjahresvergleich reichen die Zuwächse von 18,9% in Gangelt bis 45,8% in Wassenberg.

Jahr Indexwert Jährliche Veränderung
2021 137,0 +14,0%
2022 150,2 +9,6%
2023 151,1 +0,6%
2024 154,8 +2,5%
2025 156,9 +1,4%

Bodenpreisindexreihe

Untersuchte Regionen:

Erkelenz, Gangelt, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Selfkant, Waldfeucht, Wassenberg, Wegberg, Übach-Palenberg

Auf einen Blick
Stichtag:
1.1.2026
Veröffentlicht:
10.3.2026
Aktualisierung:
jährlich
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Für schriftliche Bodenrichtwertauskünfte fallen Gebühren nach der Vermessungs- und Wertermittlungskostenordnung des Landes NRW an. Diese Gebühren belaufen sich in der Regel auf Werte zwischen 23 und 46 Euro, je nach Umfang der Auskunft, und dem damit verbundenen Aufwand.

Adresse:
Valkenburger Straße 45 52525 Heinsberg
Internet:
Webseite
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