Bodenrichtwerte für Lahn-Dill-Kreis 2026

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Analyse des Grundstückmarkts & Bodenpreise in Lahn-Dill-Kreis

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse der allgemeinen Grundstücksdaten. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse des Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025, veröffentlicht vom ZGGH - Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen am December 18, 2025. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Wohnbauflächen

Flächendeckend nach oben ging es bei den Wohnbauflächen im Lahn-Dill-Kreis: Jede der 22 Gemeinden weist zum Stichtag 01.01.2026 einen höheren Mittelwert aus als zum 01.01.2024. Das untere Ende markiert Siegbach mit einem Anstieg von 44 €/m² auf 45 €/m², entsprechend +2,3%, das obere Lahnau mit einem Zuwachs von 209 €/m² auf 223 €/m², also +6,7%. Der Kreisdurchschnitt kletterte von 97 €/m² auf 103 €/m², was +6,2% ausmacht. Die folgende Tabelle zeigt die Mittelwerte aller Gemeinden des Landkreises.
Stadt/Gemeinde 2024 €/m² 2026 €/m² Veränderung %
Aßlar 133 143 +7,5
Bischoffen 91 99 +8,8
Braunfels 128 137 +7,0
Breitscheid 72 77 +6,9
Dietzhölztal 65 71 +9,2
Dillenburg 99 104 +5,1
Driedorf 64 69 +7,8
Ehringshausen 104 109 +4,8
Eschenburg 77 81 +5,2
Greifenstein 52 56 +7,7
Haiger 84 90 +7,1
Herborn 103 108 +4,9
Hohenahr 88 92 +4,5
Hüttenberg 162 170 +4,9
Lahnau 209 223 +6,7
Leun 80 88 +10,0
Mittenaar 71 79 +11,3
Schöffengrund 104 109 +4,8
Siegbach 44 45 +2,3
Sinn 90 95 +5,6
Solms 120 130 +8,3
Waldsolms 92 97 +5,4
Durchschnitt Landkreis 97 103 +6,2

Gemischte Bauflächen

Ein ähnliches Bild zeichnet das Segment der gemischten Bauflächen, in dem allein Bischoffen mit 61 €/m² unverändert blieb. Siegbach steht mit 36 €/m² am unteren Rand, nach 35 €/m² und damit +2,9%, Lahnau mit 160 €/m² an der Spitze, nach 149 €/m² und somit +7,4%. Für den Kreis insgesamt bedeutet dies einen Anstieg von 70 €/m² auf 74 €/m², entsprechend +5,7%. Die nachstehende Tabelle listet die Mittelwerte aller Gemeinden auf.
Stadt/Gemeinde 2024 €/m² 2026 €/m² Veränderung %
Aßlar 96 102 +6,2
Bischoffen 61 61
Braunfels 81 85 +4,9
Breitscheid 53 56 +5,7
Dietzhölztal 51 55 +7,8
Dillenburg 70 75 +7,1
Driedorf 43 46 +7,0
Ehringshausen 70 74 +5,7
Eschenburg 58 62 +6,9
Greifenstein 40 43 +7,5
Haiger 69 74 +7,2
Herborn 73 77 +5,5
Hohenahr 58 62 +6,9
Hüttenberg 117 125 +6,8
Lahnau 149 160 +7,4
Leun 59 64 +8,5
Mittenaar 51 55 +7,8
Schöffengrund 77 82 +6,5
Siegbach 35 36 +2,9
Sinn 69 74 +7,2
Solms 89 95 +6,7
Waldsolms 66 70 +6,1
Durchschnitt Landkreis 70 74 +5,7

Gewerbliche Bauflächen

Auch gewerblich genutzte Bauflächen legten breitflächig zu; lediglich Siegbach und Waldsolms blieben unverändert. Die Spanne der Mittelwerte reicht 2026 von 21 €/m² in Greifenstein, nach 20 €/m² und damit +5,0%, bis 60 €/m² in Aßlar, nach 56 €/m² und somit +7,1%. Kreisweit stieg der Durchschnitt von 34 €/m² auf 36 €/m², entsprechend +5,9%. Die folgende Tabelle enthält die Mittelwerte der Gemeinden.
Stadt/Gemeinde 2024 €/m² 2026 €/m² Veränderung %
Aßlar 56 60 +7,1
Bischoffen 29 31 +6,9
Braunfels 30 32 +6,7
Breitscheid 23 25 +8,7
Dietzhölztal 27 29 +7,4
Dillenburg 38 41 +7,9
Driedorf 26 28 +7,7
Ehringshausen 35 37 +5,7
Eschenburg 31 33 +6,5
Greifenstein 20 21 +5,0
Haiger 41 42 +2,4
Herborn 38 40 +5,3
Hohenahr 33 35 +6,1
Hüttenberg 47 50 +6,4
Lahnau 55 59 +7,3
Leun 38 40 +5,3
Mittenaar 28 30 +7,1
Schöffengrund 28 30 +7,1
Siegbach 22 22
Sinn 38 40 +5,3
Solms 43 46 +7,0
Waldsolms 31 31
Durchschnitt Landkreis 34 36 +5,9

Landwirtschaftsflächen

Zurückhaltender fiel die Entwicklung bei den landwirtschaftlichen Flächen aus, wo der Kreisdurchschnitt von 0,99 €/m² auf 1,01 €/m² wuchs, also um +2,0%. Den stärksten Zuwachs meldet Siegbach, das mit 0,64 €/m² zugleich den niedrigsten Wert stellt, nach 0,57 €/m² und damit +12,3%. Hüttenberg führt mit unverändert 1,45 €/m²; einzig Herborn verbuchte einen Rückgang von 1,02 €/m² auf 1,00 €/m², entsprechend -2,0%. Die folgende Tabelle zeigt die Mittelwerte aller Gemeinden.
Stadt/Gemeinde 2024 €/m² 2026 €/m² Veränderung %
Aßlar 1,02 1,03 +1,0
Bischoffen 0,94 0,95 +1,1
Braunfels 1,01 1,04 +3,0
Breitscheid 0,93 0,95 +2,2
Dietzhölztal 1,01 1,01
Dillenburg 0,95 0,97 +2,1
Driedorf 0,78 0,83 +6,4
Ehringshausen 0,94 0,96 +2,1
Eschenburg 0,91 0,93 +2,2
Greifenstein 0,80 0,83 +3,7
Haiger 0,96 0,96
Herborn 1,02 1,00 -2,0
Hohenahr 0,92 0,98 +6,5
Hüttenberg 1,45 1,45
Lahnau 1,32 1,38 +4,5
Leun 0,94 0,95 +1,1
Mittenaar 0,87 0,87
Schöffengrund 1,07 1,10 +2,8
Siegbach 0,57 0,64 +12,3
Sinn 1,02 1,03 +1,0
Solms 1,33 1,36 +2,3
Waldsolms 1,00 1,00
Durchschnitt Landkreis 0,99 1,01 +2,0

Kauffälle

Auf dem Grundstücksmarkt des Lahn-Dill-Kreises wurden 2024 insgesamt 3.475 Kaufverträge beurkundet, nach 3.128 im Jahr 2023, ein Plus von +11,1%. Am stärksten schrumpfte das Segment der unbebauten Grundstücke, das von 1.739 auf 1.393 Verträge fiel, also um -19,9%. Zulegen konnten dagegen die bebauten Grundstücke mit 1.043 auf 1.395 Verträgen, entsprechend +33,8%, sowie das Wohnungs- und Teileigentum mit 346 auf 398 Verträgen, also +15,0%. Die Kategorie sonstige wurde erst ab 2024 gesondert erfasst und umfasst 289 Verträge; für 2023 liegt hierzu kein Wert vor.
Art 2023 2024 Veränderung %
Unbebaut 1.739 1.393 -19,9
Bebaut 1.043 1.395 +33,8
Wohnungs- und Teileigentum 346 398 +15,0
sonstige 289
Gesamt 3.128 3.475 +11,1

Umsatz

Das Transaktionsvolumen summierte sich 2024 auf 526 Mio. €, gegenüber 469 Mio. € im Vorjahr, ein Zuwachs von +12,2%. Die bebauten Grundstücke steuerten mit 412 Mio. € den größten Anteil bei, nach 344 Mio. € und somit +19,8%. Rückläufig entwickelten sich der Umsatz mit unbebauten Grundstücken, der von 28 Mio. € auf 26 Mio. € sank, also -7,1%, sowie das Wohnungs- und Teileigentum mit einem Rückgang von 97 Mio. € auf 82 Mio. €, entsprechend -15,5%. Für die ab 2024 gesondert erfasste Kategorie sonstige wurden 6 Mio. € registriert; ein Vorjahreswert liegt nicht vor. Der Flächenumsatz stieg bei den unbebauten Grundstücken von 3.515.000 m² auf 3.560.000 m², entsprechend +1,3%, und bei den bebauten Grundstücken von 1.072.000 m² auf 2.975.000 m², entsprechend +177,5%.
Art 2023 Mio. € 2024 Mio. € Veränderung %
Unbebaut 28 26 -7,1
Bebaut 344 412 +19,8
Wohnungs- und Teileigentum 97 82 -15,5
sonstige 6
Gesamt 469 526 +12,2

Bodenpreisindexreihe

Untersuchte Regionen:

Aßlar, Bischoffen, Braunfels, Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Ehringshausen, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Herborn, Hohenahr, Hüttenberg, Lahnau, Leun, Mittenaar, Schöffengrund, Siegbach, Sinn, Solms, Waldsolms, Wetzlar

Auf einen Blick
Stichtag:
1.1.2026
Veröffentlicht:
1.5.2026
Aktualisierung:
alle 2 Jahre
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Für schriftliche Bodenrichtwertauskünfte beim zuständigen Gutachterausschuss fallen Gebühren gemäß der Hessischen Verordnung zur Durchführung des Baugesetzbuch an. Diese Gebühren belaufen sich in der Regel auf Werte zwischen 20 und 30 Euro pro Werfall.

Adresse:
Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landkreise Gießen, Marburg-Biedenkopf und des Lahn-Dill-Kreises (mit Ausnahme der Universitätsstädte Gießen und Marburg) Robert-Koch-Straße 17 35037 Marburg
Internet:
Webseite
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