Bodenrichtwerte für Leverkusen

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Analyse des Grundstückmarkts & Bodenpreise in Leverkusen

Diese Analyse beruht auf allgemeinen Grundstücksdaten. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Diese Analyse beruht auf dem Grundstücksmarktbericht 2025 für die Stadt Leverkusen, veröffentlicht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Leverkusen am 02.09.2025. Für eine individuelle Auskunft zu Ihrem Grundstück nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

Bodenrichtwerte

Die Stadt Leverkusen hat zum Stichtag 01.01.2025 insgesamt 337 Bodenrichtwerte für Bauland beschlossen. Diese durchschnittlichen Lagewerte werden in Richtwertzonenzonen ausgewiesen, die Gebiete mit weitgehend übereinstimmender Art und Maß der Nutzung umfassen. Die Bodenrichtwerte beziehen sich auf baureife, erschließungs- und kanalanschlussbeitragsfreie sowie nach §135a BauGB kostenerstattungsbeitragsfreie Grundstücke. Für Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 390 €/m² und 720 €/m². Im Geschosswohnungsbau liegen die Werte zwischen 380 €/m² und 610 €/m². Mischnutzungsgebiete weisen eine Spanne von 420 €/m² bis 740 €/m² auf. Für gewerbliche und industrielle Nutzung wurden Bodenrichtwerte zwischen 100 €/m² und 140 €/m² ermittelt. Die gebietstypischen Bodenrichtwerte zeigen deutliche Unterschiede je nach Lage und Grundstückstyp. In guter Lage werden für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 550 €/m², für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 580 €/m² und für Reihenmittelhäuser 600 €/m² veranschlagt. In mittlerer Lage liegen die Werte bei 470 €/m², 510 €/m² beziehungsweise 520 €/m². Einfache Lagen erreichen Werte von 420 €/m², 440 €/m² und 450 €/m².
Unbebaute Grundstücke Gute Lage
€/m²
Mittlere Lage
€/m²
Einfache Lage
€/m²
Ein- und Zweifamilienhäuser 550 470 420
Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 580 510 440
Reihenmittelhäuser 600 520 450
Geschosswohnungsbau 600 490 430
Gewerbliche Bauflächen - 130 100

Kauffälle

Im Jahr 2024 wurden der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in Leverkusen insgesamt 1.095 Kauffälle zur Erfassung und Auswertung vorgelegt. Dies entspricht einem Anstieg um 25% gegenüber dem Vorjahr. Die Verteilung der Transaktionen zeigt, dass 52% auf Wohnungs- und Teileigentum entfielen, 41% auf bebaute Grundstücke und 7% auf unbebaute Grundstücke. Der überwiegende Anteil der Objekte (67%) wurde von Käufern erworben, die bereits zuvor in Leverkusen ansässig waren. 20% der Käufer kamen aus Nachbargemeinden, während 13% der Objekte von weiter entfernt wohnenden Erwerbern gekauft wurden. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wurden 329 Kauffälle registriert, was einer Steigerung von 20% entspricht. Bei Eigentumswohnungen erhöhte sich die Zahl der Kauffälle um 35% auf 523 Transaktionen. Besonders deutlich war der Anstieg bei erstverkauften Eigentumswohnungen mit 50% mehr Kauffällen. Im Gegensatz dazu sank die Anzahl der verkauften Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser um 44% auf nur noch 10 Kauffälle.
Teilmarkt 2024 Anteil
Bauflächen Ein- und Zweifamilienhäuser 10 0,9%
Bauflächen Geschosswohnungsbau 5 0,5%
Gewerbebauland 5 0,5%
Ein- und Zweifamilienhäuser 329 30,0%
Mehrfamilienhäuser 68 6,2%
Gewerbe- und Industriegebäude 26 2,4%
Wohnungseigentum 523 47,8%
Teileigentum 43 3,9%
Summe 1.095 100,0%

Umsatzentwicklung

Das Umsatzvolumen belief sich 2024 auf rund 435 Mio. € und stieg damit um 27% im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Anteil am Geldumsatz hatten mit 67% die bebauten Grundstücke, gefolgt von Wohnungs- und Teileigentum mit 28%. Unbebaute Grundstücke machten 5% des Gesamtumsatzes aus. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern erreichte der Geldumsatz circa 146 Mio. €, was einem Plus von 17% entspricht. Der Umsatz mit Eigentumswohnungen erhöhte sich um 33% auf etwa 101 Mio. €. Dieser deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf den Teilmarkt der Bestandswohnungen zurückzuführen. Der Flächenumsatz bei Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser sank um 32%, während der Geldumsatz um 34% zurückging. Bei gewerblichen Bauflächen wurden lediglich drei Baugrundstücke im Innovationspark Leverkusen veräußert.
Teilmarkt Geldumsatz 2024
Mio. €
Anteil
Unbebaute Grundstücke 22 5%
Bebaute Grundstücke 292 67%
Wohnungs- und Teileigentum 121 28%
Gesamt 435 100%

Liegenschaftszinssatz

Für Mehrfamilienhäuser mit einem gewerblichen Anteil von bis zu 20% vom Rohertrag und einem Rohertrag zwischen 15.000 € und 40.000 € wurde ein Liegenschaftszinssatz von 2,9% ermittelt. Der entsprechende Rohertragsfaktor beträgt 19,7 Jahre. Diese Werte basieren auf 14 auswertbaren Kauffällen aus den Jahren 2023 und 2024. Bei Mehrfamilienhäusern mit einem höheren Rohertrag zwischen 40.000 € und 120.000 € liegt der Liegenschaftszinssatz bei 3,2%. Der Rohertragsfaktor beläuft sich auf 17,4 Jahre. Dieser Auswertung lagen 6 Kauffälle zugrunde. Die durchschnittlichen Kaufpreise bewegten sich bei 1.752 €/m² Wohn- und Nutzfläche für die erste Gruppe und bei 1.801 €/m² für die zweite Gruppe. Für Dreifamilienhäuser sowie gemischt genutzte Gebäude mit unterschiedlichen Gewerbe-Anteilen konnten aufgrund der geringen Anzahl an Kauffällen keine Liegenschaftszinssätze ermittelt werden.
Gebäudeart Rohertrag
Tsd. €
Kauffälle Liegenschaftszinssatz Rohertragsfaktor
Jahre
Mehrfamilienhäuser 15 bis 40 14 2,9% 19,7
Mehrfamilienhäuser 40 bis 120 6 3,2% 17,4

Bodenpreisindex

Der Gutachterausschuss verfolgt seit 1976 die Preisentwicklung für ein- bis zweigeschossig bebaubare Grundstücke mittels einer Bodenpreisindexreihe. Diese dient zur Umrechnung von Vergleichspreisen auf den jeweiligen Wertermittlungsstichtag. Dem 01.01.1981 ist der Indexwert 100 zugeordnet. Zum Stichtag 01.01.2025 verharrt der Preisindex für Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 449 Punkten und bleibt damit unverändert gegenüber den beiden Vorjahren. Die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser sind im Durchschnitt um rund 10% gefallen, bezogen auf das Normobjekt. Die langfristige Entwicklung zeigt einen kontinuierlichen Anstieg des Index. Besonders deutliche Zuwächse waren in den Jahren 2021 und 2022 zu verzeichnen, als der Index von 361 auf 408 und anschließend auf 449 Punkte anstieg.
Jahr Index Veränderung zum Vorjahr
2016 263 +2,7%
2017 276 +4,9%
2018 294 +6,5%
2019 315 +7,1%
2020 328 +4,1%
2021 361 +10,1%
2022 408 +13,0%
2023 449 +10,0%
2024 449 ±0,0%
2025 449 ±0,0%

Bodenpreisindexreihe

Untersuchte Regionen:

Alkenrath, Bergisch Neukirchen, Bürrig, Hitdorf, Küppersteg, Lützenkirchen, Manfort, Opladen, Quettingen, Rheindorf, Schlebusch, Steinbüchel, Wiesdorf

Auf einen Blick
Stichtag:
1.1.2025
Veröffentlicht:
1.4.2025
Aktualisierung:
jährlich
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Für schriftliche Bodenrichtwertauskünfte fallen Gebühren nach der Vermessungs- und Wertermittlungskostenordnung des Landes NRW an. Diese Gebühren belaufen sich in der Regel auf Werte zwischen 23 und 46 Euro, je nach Umfang der Auskunft, und dem damit verbundenen Aufwand.

Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Leverkusen Hauptstraße 101 51373 Leverkusen
Internet:
Webseite
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