Bodenrichtwerte für Krefeld

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Analyse der Grundstückspreise in Krefeld

Auf einem Blick
Stichtag:
1.1.20
Veröffentlicht:
Aktualisierung:
jährlich
Preise für Auskunft über Gutachterausschuss:

Für schriftliche Bodenrichtwertauskünfte fallen Gebühren nach der Vermessungs- und Wertermittlungskostenordnung des Landes NRW an. Diese Gebühren belaufen sich in der Regel auf Werte zwischen 23 und 46 Euro, je nach Umfang der Auskunft, und dem damit verbundenen Aufwand.

Adresse:
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Krefeld Friedrichstraße 25 47798 Krefeld
Internet:
Webseite
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Bodenrichtwert ermitteln

In Krefeld werden die Bodenrichtwerte vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte ermittelt. Da eine neue Ermittlung der Bodenrichtwerte jährlich erfolgt, umfasst ein Ermittlungszeitraum das gesamte Vorjahr.  Die Basis hierfür bildet die vom Gutachterausschuss geführte Kaufpreissammlung. Gültig sind die Bodenrichtwerte für das gesamte auf den Ermittlungszeitraum folgende Jahr. Momentan gültig sind die Bodenrichtwerte mit Stichtag zum 01. Januar, welche bis zum 15. 02.2020 veröffentlicht wurden.

Das gebietstypische durchschnittliche Bodenrichtwertniveau der Stadt Krefeld liegt für den individuellen Wohnungsbau bei Werten zwischen 270 und 440 €/m². Hierbei ist eine steigende Tendenz zu verzeichnen. Mit einer gleichbleibenden Tendenz liegt das Bodenrichtwertniveau für gewerbliche Bauflächen zwischen 55 und 110 €/m².

Die gebietstypischen Höchstwerte von 440 €/m² für den individuellen Wohnungsbau beschränken sich auf Grundstücke in gute Lagen mit einer typischen Bebauungsart von Ein- und Zweifamilienhäusern. Über einen Wert von 350 €/m² in mittleren Lagen können die Bodenrichtwerte diese Grundstücktyps in mäßigen Lagen auf bis zu 270 €/m² abflachen. Die Bodenrichtwerte für Grundstücke, welche für den Geschosswohnungsbau vorgesehen sind, variieren innerhalb einer Spanne von 260 bis 290 €/m². Diese Werte sind jedoch gebietstypisch, und für einen Einzelfall nicht anwendbar.

Besonders hohe Bodenrichtwerte sind für die mehrgeschossigen Bodenrichtwertzonen der Stadtmitte ausgewiesen. Entlang der Hochstraße bewegen sich diese innerhalb eines vierstelligen Bereiches bis zu 3590 €/m² nahe des Neumarktes. Dieser Höchstwert von Krefeld hat sich im Vergleich zu Vorjahr um 180 €/m² gesteigert.  

Die umliegenden Bodenrichtwertzonen der Stadtmitte weißen starke Schwankungen auf. Beispielsweise ist für die an den Höchstwert von 3590 €/m² angrenzenden Bodenrichtwertzone mit lediglich 680 €/m² ausgewiesen. Die darauffolgende Bodenrichtwertzone der Königsstraße liegt im Wert mit 1940 €/m² dreimal höher.

Von der Stadtmitte in die äußeren Stadtteile fallen die Bodenrichtwerte deutlich ab und bewegen sich größten Teils innerhalb der gebietstypischen Bodenrichtwertspanne. In den Stadtteilen Fischeln, Bockum, Cracau, Inrath/Kliedbruch, Hüls, Traar oder Verberg werden die gebietstypischen Bodenrichtwerte vereinzelt überschritten, mit Werten bis zu 700 €/m².

Diese Analyse der Bodenrichtwerte und deren Entwicklung in der Stadt Krefeld umfasst keine Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Flächen, sowie Sondergebiete.

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