Bodenrichtwert Strausberg 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Strausberg liegt 2026 im Median bei 280 €/m², 300 % mehr als am 31.12.2015 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 31.12.2015+300 %70 → 280 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreisgleichso hoch wie im Landkreis Märkisch-Oderland (280 €/m²)
- Gewerbebauland70 €/m²Median der 3 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Strausberg seit 2010
Median Wohnbauland seit 31.12.2015 um 300 % gestiegen, von 70 auf 280 €/m²; im Vergleich Landkreis Märkisch-Oderland und Brandenburg. Stichtage 2010 bis 2026.
- Strausberg
- Landkreis Märkisch-Oderland
- Brandenburg
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Strausberg | Landkreis Märkisch-Oderland | Brandenburg |
|---|---|---|---|
| 2010 | 62,5 | 55 | 45 |
| 2011 | 60 | 55 | 46 |
| 2012 | 60 | 55 | 45 |
| 31.12.2012 | 60 | 55 | 45 |
| 2013 | 60 | 60 | 46 |
| 2014 | 65 | 65 | 48 |
| 2015 | 70 | 70 | 50 |
| 2016 | 90 | 90 | 53,5 |
| 2017 | 100 | 100 | 55 |
| 2018 | 120 | 125 | 60 |
| 2019 | 140 | 160 | 65 |
| 2020 | 180 | 200 | 80 |
| 2022 | 240 | 250 | 115 |
| 2023 | 280 | 280 | 120 |
| 2024 | 280 | 290 | 120 |
| 2025 | 280 | 280 | 130 |
| 2026 | 280 | 280 | 130 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2012 bis 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Strausberg auffällt
Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland machte in Strausberg einen großen Sprung.
Von 180 auf 240 €/m² zum 01.01.2022
Vom 31.12.2020 zum 01.01.2022 stieg der Median in Strausberg um 33 %. Es war der größte von 16 Schritten seit 2010.
Vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2013 in drei Schritten unverändert
In dieser Phase lag der Median in Strausberg bei 60 €/m². Über die ganze Reihe stieg er in neun Schritten, blieb in sechs gleich hoch und sank einmal.
- Strausberg
- Landkreis Märkisch-Oderland
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Zwischen Groß Köris und Rangsdorf auf Platz 44 von 220 Gemeinden
Groß Köris liegt davor mit 285 €/m², Rangsdorf dahinter mit 280 €/m². Wohnbauland kostet in Strausberg im Median 2,2-mal so viel wie in Brandenburg, wo der Landesmedian 130 €/m² beträgt.
Mittlere Hälfte der Wohnbauzonen in einem Band von 100 €/m²
Die Bodenrichtwerte der 20 Wohnbauzonen in Strausberg liegen zwischen 160 und 500 €/m². Der höchste Wert ist 3,1-mal so hoch wie der niedrigste.
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Strausberg am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland20 Zonen280 €/m²160 bis 500
- Gemischte Bauflächen6 Zonen275 €/m²70 bis 500
- Gewerbe3 Zonen70 €/m²65 bis 70
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Umgebung
3 von 6 Nachbarorten sind günstiger als Strausberg
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Strausberg (280 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland
- Rüdersdorf bei Berlin490 €/m²+75 % gegenüber Strausberg
- Oberbarnim400 €/m²+43 % gegenüber Strausberg
- Buckow (Märkische Schweiz)310 €/m²+11 % gegenüber Strausberg
- Petershagen/Eggersdorf270 €/m²−3,6 % gegenüber Strausberg
- Rehfelde250 €/m²−11 % gegenüber Strausberg
- Altlandsberg190 €/m²−32 % gegenüber Strausberg
In 4 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Strausberg
- Ludwigsfelde52 km360 €/m²+29 % gegenüber Strausberg
- Bernau bei Berlin26 km340 €/m²+21 % gegenüber Strausberg
- Königs Wusterhausen30 km325 €/m²+16 % gegenüber Strausberg
- Blankenfelde-Mahlow41 km305 €/m²+8,9 % gegenüber Strausberg
- Oranienburg48 km220 €/m²−21 % gegenüber Strausberg
- Fürstenwalde/Spree23 km210 €/m²−25 % gegenüber Strausberg
- Eberswalde31 km135 €/m²−52 % gegenüber Strausberg
- Frankfurt (Oder)48 km60 €/m²−79 % gegenüber Strausberg
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Strausberg
Strausberg ist von 2011 bis 2021 um 5,9 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 5,83
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 405 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Strausberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Strausberg 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Strausberg liegt 2026 im Median bei 280 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 20 Wohnbauzonen liegt zwischen 208 und 308 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Strausberg entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Strausberg ist seit dem 31.12.2015 um 300 % gestiegen, von 70 auf 280 €/m². Gegenüber 2025 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Strausberg im Vergleich zum Landkreis Märkisch-Oderland?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Strausberg bei 280 €/m², so hoch wie im Landkreis Märkisch-Oderland insgesamt (280 €/m²). Das ist Platz 7 unter den 18 Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland.
Was kostet ein Grundstück in Strausberg?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Strausberg 2026 bei 280 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 140.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Brandenburg (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Brandenburg
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Brandenburg (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse im Land Brandenburg (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug bei der Katasterbehörde (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Land Brandenburg (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0), https://gutachterausschuss.brandenburg.de; Bereitstellung: © GeoBasis-DE/LGB; Datensatz: Bodenrichtwerte Land Brandenburg, Stichtage 01.01.2010 bis 01.01.2026 (https://ogc-api.geobasis-bb.de/boris); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Daten geändert); Flurstücke: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Datensatz: ALKIS Flurstücke Brandenburg (https://data.geobasis-bb.de/geobasis/daten/alkis/Vektordaten/shape/); Daten geändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
Fehler melden: daten@borisportal.de