Bodenrichtwert Kall 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Kall liegt 2026 im Median bei 80 €/m², 52 % niedriger als im Kreis Euskirchen insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2016+45 %55 → 80 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis−52 %52 % unter dem Kreis Euskirchen (165 €/m²)
- Gewerbebauland30 €/m²Median der 7 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Kall seit 2011
Median Wohnbauland seit 2016 um 45 % gestiegen, von 55 auf 80 €/m²; im Vergleich Kreis Euskirchen und Nordrhein-Westfalen. Stichtage 2011 bis 2026.
- Kall
- Kreis Euskirchen
- Nordrhein-Westfalen
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Kall | Kreis Euskirchen | Nordrhein-Westfalen |
|---|---|---|---|
| 2011 | 55 | 90 | 180 |
| 2012 | 55 | 90 | 180 |
| 2013 | 55 | 90 | 180 |
| 2014 | 55 | 90 | 185 |
| 2015 | 55 | 90 | 185 |
| 2016 | 55 | 90 | 185 |
| 2017 | 55 | 90 | 190 |
| 2018 | 55 | 95 | 200 |
| 2019 | 55 | 100 | 200 |
| 2020 | 55 | 105 | 210 |
| 2021 | 60 | 120 | 225 |
| 2022 | 70 | 140 | 250 |
| 2023 | 75 | 150 | 260 |
| 2024 | 75 | 150 | 260 |
| 2025 | 80 | 160 | 270 |
| 2026 | 80 | 165 | 270 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Kall auffällt
Der Median für Wohnbauland in Kall blieb über viele Stichtage gleich hoch und stieg über den langen Zeitraum schwächer als im Kreis Euskirchen.
Von 2011 bis 2020 in neun Schritten unverändert
In dieser Phase lag der Median bei 55 €/m². Von 15 Schritten seit 2011 brachten vier einen Anstieg, elf keine Veränderung. Gesunken ist der Median in Kall nie.
- Kall
- Kreis Euskirchen
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
+45 % seit 2016, im Kreis Euskirchen +83 %
In Nordrhein-Westfalen stieg der Landesmedian im selben Zeitraum um 46 %. Rechnerisch stieg der mittlere Bodenrichtwert in Kall um 3,8 % pro Jahr.
Zwischen Hilchenbach und Brakel auf Platz 352 von 395 Gemeinden
Hilchenbach auf dem Platz davor kommt auf 85 €/m², Brakel dahinter auf 80 €/m². Der Landesmedian von 270 €/m² ist 3,4-mal so hoch wie der Wert in Kall. Kall zählt zu den günstigsten 12 % der Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Von 2021 auf 2022 der größte Schritt seit 2011, ein Plus von 17 %
In Kall stieg der Median dabei von 60 auf 70 €/m².
Immobilienrichtwerte für Eigentumswohnungen im Median bei 1.450 €/m² Wohnfläche
Für Bauplätze nannte der Gutachterausschuss 2025 typische Baulandpreise von 45 €/m² in einfacher bis 100 €/m² in guter Lage.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen1; Gutachterausschuss im Kreis Euskirchen2; Gutachterausschuss im Kreis Euskirchen2
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Kall am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland19 Zonen80 €/m²55 bis 110
- Gemischte Bauflächen21 Zonen55 €/m²30 bis 110
- Gewerbe7 Zonen30 €/m²25 bis 55
- Landwirtschaft8 Zonen2 €/m²alle Zonen gleich
- Wald8 Zonen0,5 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
2 von 4 Nachbarorten sind günstiger als Kall
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Kall (80 €/m²). Alle Gemeinden im Kreis Euskirchen
- Mechernich165 €/m²+106 % gegenüber Kall
- Nettersheim100 €/m²+25 % gegenüber Kall
- Schleiden67,5 €/m²−16 % gegenüber Kall
- Hellenthal50 €/m²−38 % gegenüber Kall
In allen 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Kall
- Köln56 km870 €/m²+988 % gegenüber Kall
- Bonn43 km750 €/m²+838 % gegenüber Kall
- Aachen42 km470 €/m²+488 % gegenüber Kall
- Düren32 km300 €/m²+275 % gegenüber Kall
- Euskirchen22 km230 €/m²+188 % gegenüber Kall
- Stolberg (Rhld.)33 km220 €/m²+175 % gegenüber Kall
- Zülpich21 km190 €/m²+138 % gegenüber Kall
- Bad Münstereifel18 km150 €/m²+88 % gegenüber Kall
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Grundstücksmarkt Kall
Eine Wohnung kostete 2025 in Kall im Mittel rund 2.190 €/m² Wohnfläche
Ausgewertete Verkäufe des Gutachterausschusses im Jahr 2025. Durchschnitte, gerundet; kein Wert für eine einzelne Immobilie.
- Verkaufte Ein- und Zweifamilienhäuser 2025
- 882024: 61 (+44 %)
- Bauland für freistehende Häuser, mittlere Lage, 2025
- rund 60 €/m²2024: rund 60 €/m²
- Wohnung, Weiterverkauf, Baujahr 1995–2009
- rund 2.190 €/m² Wohnfläche2025, 5 Verkäufe
Preise nach Objektart und Baujahr
- 1995–2009rund 2.190 €/m²5 Verkäufe
Quelle: Gutachterausschuss im Kreis Euskirchen2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung?
Steckbrief Kall
Kall ist von 2011 bis 2021 um 3,1 % geschrumpft
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,14
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 555 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Kall
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Kall 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Kall liegt 2026 im Median bei 80 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 19 Wohnbauzonen liegt zwischen 70 und 88 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Kall entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Kall ist seit 2016 um 45 % gestiegen, von 55 auf 80 €/m². Gegenüber 2025 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Kall im Vergleich zum Kreis Euskirchen?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Kall bei 80 €/m², 52 % niedriger als im Kreis Euskirchen insgesamt (165 €/m²). Das ist Platz 7 unter den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen.
Was kostet ein Grundstück in Kall?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Kall 2026 bei 80 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 40.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Bei BORIS.NRW gibt es für jedes Jahr von 2011 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS.NRW (kostenlos, ohne Anmeldung). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Nordrhein-Westfalen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS.NRW (öffnet in einem neuen Tab) · kostenlos, ohne Anmeldung
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Adressen der Gutachterausschüsse in BORIS.NRW (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Katasteramt Ihres Kreises oder Ihrer Stadt (Übersicht) (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen 2026 (PDF) (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Datenquelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in NRW, BORIS.NRW, Stichtage 01.01.2011 bis 01.01.2026, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Grundstücksmarktdaten: Datenquelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Euskirchen, Grundstücksmarktdaten NRW 2025 (BORIS.NRW, dl-de/zero-2-0); Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Euskirchen, Grundstücksmarktdaten NRW 2026 (BORIS.NRW, dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal. Kalenderjahr 2025.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Geobasis NRW, Gebäudereferenzen, dl-de/zero-2-0; Postleitzahlen: Geobasis NRW, INSPIRE-WFS NW Adressen Gebäudereferenzen, dl-de/zero-2-0; Flurstücke: Geobasis NRW, Grundrissdaten vereinfacht (ALKIS), dl-de/zero-2-0.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
- Marktdaten: Durchschnitte der Gutachterausschüsse, auf ganze Euro gerundet.
Neue Bodenrichtwerte
Bei BORIS.NRW gibt es für jedes Jahr von 2011 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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