Bodenrichtwert Eppstein 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Eppstein liegt 2026 im Median bei 500 €/m², der zweitniedrigste Wert unter den 12 Gemeinden im Main-Taunus-Kreis (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+19 %420 → 500 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis−32 %32 % unter dem Main-Taunus-Kreis (730 €/m²)
- Gewerbebauland102,5 €/m²Median der 4 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Eppstein seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 19 % gestiegen, von 420 auf 500 €/m²; im Vergleich Main-Taunus-Kreis und Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Eppstein
- Main-Taunus-Kreis
- Hessen
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| Stichtag | Eppstein | Main-Taunus-Kreis | Hessen |
|---|---|---|---|
| 2020 | 420 | 650 | 130 |
| 2022 | 500 | 730 | 150 |
| 2024 | 500 | 725 | 150 |
| 2026 | 500 | 730 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Eppstein auffällt
Wohnbauland 167-mal so teuer wie Acker- und Grünland
Acker- und Grünland liegt in Eppstein im Median bei 3 €/m², Wald bei 1,1 €/m².
Unter den teuersten 16 % der Gemeinden in Hessen
Eppstein steht auf Platz 66 von 420 hessischen Gemeinden, gleichauf mit Messel davor und Eltville am Rhein dahinter. Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland ist in Eppstein 3,1-mal so hoch wie der Landesmedian von 160 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Eppstein am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland25 Zonen500 €/m²280 bis 650
- Gemischte Bauflächen8 Zonen450 €/m²390 bis 480
- Gewerbe4 Zonen102,5 €/m²90 bis 160
- Landwirtschaft13 Zonen3 €/m²2 bis 4
- Wald13 Zonen1,1 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
3 von 6 Nachbarorten sind günstiger als Eppstein
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Eppstein (500 €/m²). Alle Gemeinden im Main-Taunus-Kreis
- Wiesbaden950 €/m²+90 % gegenüber Eppstein
- Kelkheim (Taunus)780 €/m²+56 % gegenüber Eppstein
- Hofheim am Taunus740 €/m²+48 % gegenüber Eppstein
- Niedernhausen410 €/m²−18 % gegenüber Eppstein
- Idstein380 €/m²−24 % gegenüber Eppstein
- Glashütten350 €/m²−30 % gegenüber Eppstein
In 7 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Eppstein
- Mainz24 km1.200 €/m²
- Oberursel (Taunus)15 km1.175 €/m²+135 % gegenüber Eppstein
- Bad Homburg v.d.Höhe16 km1.150 €/m²+130 % gegenüber Eppstein
- Bad Soden am Taunus9 km1.100 €/m²+120 % gegenüber Eppstein
- Frankfurt am Main21 km1.087,5 €/m²+118 % gegenüber Eppstein
- Königstein im Taunus6 km1.000 €/m²+100 % gegenüber Eppstein
- Kronberg im Taunus11 km900 €/m²+80 % gegenüber Eppstein
- Taunusstein14 km370 €/m²−26 % gegenüber Eppstein
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Typischer Preis für ein Haus in Eppstein
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 500 bis 599 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 4.305 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 646.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 4.305 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 646.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 3.984 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 518.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 3.539 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Eppstein (500 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Eppstein?
Steckbrief Eppstein
Eppstein ist von 2011 bis 2021 um 3,0 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 14
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 680 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Eppstein
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Eppstein 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Eppstein liegt 2026 im Median bei 500 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 25 Wohnbauzonen liegt zwischen 450 und 560 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Eppstein entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Eppstein ist seit 2020 um 19 % gestiegen, von 420 auf 500 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Eppstein im Vergleich zum Main-Taunus-Kreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Eppstein bei 500 €/m², 32 % niedriger als im Main-Taunus-Kreis insgesamt (730 €/m²). Das ist Platz 11 unter den 12 Gemeinden im Main-Taunus-Kreis.
Was kostet ein Grundstück in Eppstein?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Eppstein 2026 bei 500 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 250.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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