Bodenrichtwert Wiesbaden 2026
In Wiesbaden liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 950 €/m², 5,9-mal so hoch wie in Hessen insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+15 %825 → 950 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich in Hessen5,9 ×5,9-mal so hoch wie in Hessen (160 €/m²)
- Gewerbebauland210 €/m²Median der 29 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Wiesbaden seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 15 % gestiegen, von 825 auf 950 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Wiesbaden
- Hessen
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Wiesbaden | Hessen |
|---|---|---|
| 2020 | 825 | 130 |
| 2022 | 1.000 | 150 |
| 2024 | 1.000 | 150 |
| 2026 | 950 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Wiesbaden auffällt
Wohnbauland kostet in Wiesbaden mehr als in fast allen Gemeinden Hessens, zuletzt sank der Median aber, während er im Land stieg.
Zwischen Neu-Isenburg und Egelsbach auf Platz 8 in Hessen
Unter den 420 Gemeinden in Hessen zählt Wiesbaden zu den teuersten 2 %. Davor liegt Neu-Isenburg mit 1.000 €/m², Egelsbach kommt auf 937,5 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Teurer als alle sechs Nachbarorte
Im teuersten Nachbarort Hochheim am Main liegt der Median um 19 % unter dem Wert in Wiesbaden, im günstigsten Nachbarort Taunusstein um 61 %.
Seit 2024 gesunken, in Hessen ein Plus von 6,7 %
In Wiesbaden sank der mittlere Bodenrichtwert um 5,0 %. In allen sechs Nachbarorten stieg der Median stärker oder sank schwächer; am stärksten stieg er in Hochheim am Main mit +7,0 %.
- Wiesbaden
- Hessen
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Mittlere Hälfte der Wohnbauzonen in einem Band von 300 €/m²
Die Bodenrichtwerte der Wohnbauzonen in Wiesbaden liegen zwischen 500 €/m² und 1.900 €/m², der höchste ist 3,8-mal so hoch wie der niedrigste. Die teuerste Zone erreicht das Doppelte des Medians.
Seit 2021 um 9,7 % gesunken: Kaufwerte für Bauland in Wiesbaden
2025 zahlten Käufer in Wiesbaden im Durchschnitt 1.126 €/m² für baureifes Land, 4,2-mal so viel wie in Hessen mit 268 €/m². 2021 lag der Kaufwert in Wiesbaden bei 1.248 €/m².
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1; Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Wiesbaden am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland155 Zonen950 €/m²500 bis 1.900
- Gemischte Bauflächen45 Zonen900 €/m²180 bis 6.750
- Gewerbe29 Zonen210 €/m²130 bis 440
- Landwirtschaft37 Zonen4,3 €/m²2 bis 7
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 6 Nachbarorte sind günstiger als Wiesbaden
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Wiesbaden (950 €/m²).
- Hochheim am Main765 €/m²−19 % gegenüber Wiesbaden
- Hofheim am Taunus740 €/m²−22 % gegenüber Wiesbaden
- Walluf610 €/m²−36 % gegenüber Wiesbaden
- Eppstein500 €/m²−47 % gegenüber Wiesbaden
- Niedernhausen410 €/m²−57 % gegenüber Wiesbaden
- Taunusstein370 €/m²−61 % gegenüber Wiesbaden
In Frankfurt am Main ist Wohnbauland teurer als in Wiesbaden
- Frankfurt am Main29 km1.087,5 €/m²+14 % gegenüber Wiesbaden
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Grundstücksmarkt in Wiesbaden
Im Jahr 2025 zählte der Gutachterausschuss in Wiesbaden 2.252 Verkäufe von Grundstücken, Häusern und Wohnungen mit einem Umsatz von 1,12 Mrd. €.
- Verkäufe 2025
- 2.252Kaufverträge aller Art laut Gutachterausschuss
- Umsatz 2025
- 1,12 Mrd. €
- Ein- oder Zweifamilienhaus, Mittel, 2025
- rund 4.749 €/m² Wohnfläche70 Verkäufe
- Eigentumswohnung, Mittel, 2025
- rund 4.256 €/m² Wohnfläche2024: rund 4.384
- Bauland für Wohnhäuser, mittleres Preisniveau, Stand 01.01.2026
- rund 1.079 €/m²laut Gutachterausschuss, kein Bodenrichtwert
Typischer Preis für ein Haus in Wiesbaden
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 900 bis 999 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 5.513 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 827.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 5.513 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 827.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 4.831 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 628.000 €
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Wiesbaden (950 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH), Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landeshauptstadt Wiesbaden · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Wiesbaden?
Steckbrief Wiesbaden
Wiesbaden ist von 2011 bis 2021 um 3,0 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,84
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 492 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Wiesbaden
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Wiesbaden 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Wiesbaden liegt 2026 im Median bei 950 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 155 Wohnbauzonen liegt zwischen 850 und 1.150 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Wiesbaden entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Wiesbaden ist seit 2020 um 15 % gestiegen, von 825 auf 950 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 5,0 % gesunken. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Wiesbaden im Vergleich zu Hessen?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Wiesbaden bei 950 €/m², 5,9-mal so hoch wie in Hessen insgesamt (160 €/m²). Das ist Platz 3 unter den 26 Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen.
Was kostet ein Grundstück in Wiesbaden?
Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land in Wiesbaden 2025 im Durchschnitt rund 1.126 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Wiesbaden 2026 bei 950 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 475.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal; Datenquelle: Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landeshauptstadt Wiesbaden, Immobilienmarktbericht 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal; Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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