Adresse suchen

Bodenrichtwert Main-Kinzig-Kreis 2026

Bodenrichtwerte im Main-Kinzig-Kreis auf der Karte

© GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert · Bodenrichtwerte: Gutachterausschüsse (Quellen)

Bodenrichtwert in €/m² · 01.01.2026

Acker, Wald und sonstige Flächen

Alle Merkmale

Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland im Main-Kinzig-Kreis im Median 180 €/m², 13 % mehr als 2020 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).

Wohnbauland, Median

180€/m²

unverändert seit 2024Stichtag 01.01.20261

Zum Vergleich: Hessen 160 €/m²

  • Entwicklung seit 2020+13 %160 → 180 €/m², Median Wohnbauland
  • Im Vergleich in Hessen+13 %13 % über Hessen (160 €/m²), Platz 14 von 26
  • Teuerste Gemeinde535 €/m²Niederdorfelden; am günstigsten Sinntal mit 35 €/m²

Entwicklung der Bodenrichtwerte im Main-Kinzig-Kreis seit 2020

Median Wohnbauland seit 2020 um 13 % gestiegen, von 160 auf 180 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.

Median Bodenrichtwert Wohnbauland Main-Kinzig-Kreis und Hessen, Stichtage 2020 bis 2026
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Hessen
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Main-Kinzig-Kreis und Hessen, Stichtage 2020 bis 2026Median Wohnbauland seit 2020 um 13 % gestiegen, von 160 auf 180 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.050100150200€/m²2020202220242026160180160
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Main-Kinzig-Kreis und Hessen, Stichtage 2020 bis 2026Median Wohnbauland seit 2020 um 13 % gestiegen, von 160 auf 180 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.050100150200€/m²2020202220242026160180160
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Main-Kinzig-Kreis und Hessen, Stichtage 2020 bis 2026Median Wohnbauland seit 2020 um 13 % gestiegen, von 160 auf 180 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.050100150200€/m²2020202220242026160180Main-Kinzig-Kreis160Hessen
Als Tabelle anzeigen
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Main-Kinzig-Kreis und Hessen, Stichtage 2020 bis 2026, in €/m²
StichtagMain-Kinzig-KreisHessen
2020160130
2022180150
2024180150
2026180160

Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.

Analyse: Was im Main-Kinzig-Kreis auffällt

Zwischen den Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis liegen beim mittleren Wert für Wohnbauland große Abstände.

Niederdorfelden an der Spitze, Wohnbauland 15-mal so teuer wie in Sinntal

Maintal folgt an zweiter Stelle mit 460 €/m². In 17 der 29 Gemeinden liegt der mittlere Bodenrichtwert über dem Wert des ganzen Kreises.

Die drei teuersten und die drei günstigsten Gemeinden
  • Niederdorfelden535 €/m²
  • Maintal460 €/m²
  • Schöneck405 €/m²
  • Jossgrund55 €/m²
  • Flörsbachtal52,5 €/m²
  • Sinntal35 €/m²

Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1

2025 Kaufwerte für Bauland 24 % unter dem Wert in Hessen

2025 lag der Kaufwert im Main-Kinzig-Kreis bei 205 €/m², in Hessen bei 268 €/m². Gegenüber 2024 mit 250 €/m² sank er um 18 %. Seit 2021 stieg er um 37 %.

Kaufwerte für Bauland 2025: Main-Kinzig-Kreis auf Platz 15 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten
  • Frankfurt am Main1.222 €/m²
  • Wetteraukreis216 €/m²
  • Main-Kinzig-Kreis205 €/m²
  • Lahn-Dill-Kreis168 €/m²
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg55 €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder · Auswertung Borisportal2

13 von 29 Gemeinden seit 2024 mit gestiegenem Median

In 16 Gemeinden blieb der Median gleich hoch, gesunken ist er in keiner. Am stärksten stieg er in Steinau an der Straße.

337 Zonen für gemischte Bauflächen, im Median 39 % günstiger als Wohnbauland

In den 170 Gewerbezonen kostet Gewerbeland im Median 65 €/m², also 36 % des Wohnbaulands.

Wohnbauland im teuersten Nachbargebiet Frankfurt am Main 6-mal so teuer wie im Main-Kinzig-Kreis

In vier von fünf Nachbargebieten liegt der Median höher, im günstigsten, dem Vogelsbergkreis, ist er 75 % niedriger. Seit 2024 blieb der Median im Main-Kinzig-Kreis gleich hoch, in zwei Nachbargebieten stieg er, am stärksten im Wetteraukreis (+2,7 %).

Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1; Statistische Ämter des Bundes und der Länder2

Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.

Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis

Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.

Umgebung

Alle 29 Gemeinden: von 35 bis 535 €/m²

Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt den Median im Main-Kinzig-Kreis (180 €/m²).

  1. Niederdorfelden535 €/m²+197 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  2. Maintal460 €/m²+156 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  3. Schöneck405 €/m²+125 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  4. Hanau390 €/m²+117 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  5. Langenselbold370 €/m²+106 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  6. Nidderau370 €/m²+106 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  7. Bruchköbel350 €/m²+94 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  8. Erlensee340 €/m²+89 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  9. Rodenbach340 €/m²+89 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  10. Großkrotzenburg320 €/m²+78 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  11. Neuberg305 €/m²+69 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  12. Gelnhausen265 €/m²+47 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  13. Hammersbach250 €/m²+39 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  14. Freigericht205 €/m²+14 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  15. Gründau205 €/m²+14 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  16. Hasselroth200 €/m²+11 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  17. Ronneburg190 €/m²+5,6 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  18. Linsengericht177,5 €/m²−1,4 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  19. Bad Orb170 €/m²−5,6 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  20. Wächtersbach120 €/m²−33 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  21. Biebergemünd115 €/m²−36 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  22. Brachttal95 €/m²−47 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  23. Bad Soden-Salmünster90 €/m²−50 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  24. Steinau an der Straße90 €/m²−50 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  25. Birstein70 €/m²−61 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  26. Schlüchtern70 €/m²−61 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  27. Jossgrund55 €/m²−69 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  28. Flörsbachtal52,5 €/m²−71 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  29. Sinntal35 €/m²−81 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis

4 von 5 Nachbarkreisen liegen über dem Median im Main-Kinzig-Kreis

  1. Frankfurt am Main1.087,5 €/m²+504 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  2. Offenbach am Main775 €/m²+331 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  3. Landkreis Offenbach750 €/m²+317 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  4. Wetteraukreis190 €/m²+5,6 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis
  5. Vogelsbergkreis45 €/m²−75 % gegenüber dem Median im Main-Kinzig-Kreis

In Bayern: Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Main-Spessart, Landkreis Bad Kissingen.

Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1

Werte je Nutzungsart

Wohnbauland ist im Main-Kinzig-Kreis am teuersten

Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.

  • Wohnbauland462 Zonen180 €/m²20 bis 725
  • Gemischte Bauflächen337 Zonen110 €/m²20 bis 490
  • Gewerbe170 Zonen65 €/m²15 bis 180
  • Landwirtschaft379 Zonen1,1 €/m²0,6 bis 5,8
  • Wald189 Zonen0,6 €/m²0,6 bis 0,7

Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1

Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik

Grundstückspreise im Main-Kinzig-Kreis 2025: im Schnitt rund 205 €/m² für baureifes Land

Durchschnitt aller Verkäufe im ganzen Kreis, unabhängig von der Lage. Kein Bodenrichtwert.

Kaufwerte für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis, 1995–2025
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Hessen
Kaufwerte für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis, 1995–2025Durchschnittlicher Kaufwert für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis von 1995–2025, im Vergleich zu Hessen. Zuletzt 204,58 €/m² (2025).0100200300€/m²199520012007201320192025Neukonzeption 2021124,7204,58267,96
Kaufwerte für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis, 1995–2025Durchschnittlicher Kaufwert für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis von 1995–2025, im Vergleich zu Hessen. Zuletzt 204,58 €/m² (2025).0100200300€/m²19951998200120042007201020132016201920222025Neukonzeption 2021124,7204,58267,96
Kaufwerte für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis, 1995–2025Durchschnittlicher Kaufwert für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis von 1995–2025, im Vergleich zu Hessen. Zuletzt 204,58 €/m² (2025).0100200300€/m²19951998200120042007201020132016201920222025Neukonzeption 2021124,7204,58Main-Kinzig-Kreis267,96Hessen
Als Tabelle anzeigen
Kaufwerte für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis, 1995–2025, in €/m²
JahrMain-Kinzig-KreisHessenVerkäufe Main-Kinzig-Kreis
1995124,70100,10114
1996141,56104,5692
1997131,2697,6368
1998173,81105,8294
1999187,05118,28117
2000178,57129,53117
2001118,12114,1396
2002181,42116,86118
2003–115,43–
2004–135,94–
2005180,55125,79203
2006153,52135,44164
2007117,95127,01205
2008133,44128,41177
2009140,70150,78221
2010119,33190,09514
2011145,91193,84524
2012170,08189,71629
2013164,52190,51376
2014165,64211,39432
2015150,96213,16534
2016183,08225,04594
2017208,21214,48533
2018217,51197,87497
2019283,35232,24567
2020274,91213,65513
2021149,22196,94472
2022250,01190,12398
2023244,70192,29185
2024250,23246,32140
2025204,58267,9669
  • Bruch der Zeitreihe: Die Statistik wurde zum Berichtsjahr 2021 neu konzipiert.
  • Euro-Werte sind Durchschnitte über alle Verkäufe des Jahres. Bei wenigen Verkäufen können sie von Jahr zu Jahr stark schwanken.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder · Auswertung Borisportal2

Steckbrief Main-Kinzig-Kreis

Im Main-Kinzig-Kreis ist die Einwohnerzahl von 2011 bis 2021 um 5,4 % gestiegen

Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten im Main-Kinzig-Kreis, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen. Hebesatz und Mietenstufe gelten je Gemeinde, deshalb nennen wir auch die Spanne der Gemeinden.

Einwohner
421.1753
31.12.2025 · 2011–2021: +5,4 % · seit 2022: +1,3 %
Mehr Einwohner heißt mehr Nachfrage nach Wohnraum und Bauland.
Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
2,54
2024 · 1.058 fertiggestellte Wohnungen
Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
Hebesatz Grundsteuer B, Durchschnitt
564 %5
2024 · gewogen, amtliche Statistik · Spanne der Gemeinden 200 bis 850 %
Jede Gemeinde legt ihn selbst fest; er bestimmt die laufenden Kosten jedes Grundstücks mit.
Mietenstufe
II–V von VII7
Wohngeldrecht, seit 01.01.2023 · Spanne der Gemeinden
Sie zeigt das Mietniveau; höhere Mieten machen Bauland ertragreicher.
Grunderwerbsteuer
6 %8
Hessen, seit 01.08.2014
Sie fällt beim Kauf auf den Kaufpreis an und erhöht die Nebenkosten.
Einwohner je km²
3016
2025 · 1.397 km² Fläche
Dicht besiedelte Orte haben meist wenig freies Bauland.

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Bodenrichtwert im Main-Kinzig-Kreis 2026?

Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland im Main-Kinzig-Kreis liegt 2026 im Median bei 180 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 462 Wohnbauzonen liegt zwischen 105 und 360 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte im Main-Kinzig-Kreis entwickelt?

Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland im Main-Kinzig-Kreis ist seit 2020 um 13 % gestiegen, von 160 auf 180 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median unverändert. In 13 von 29 Gemeinden mit vergleichbaren Werten liegt der Median höher als 2024 und in 16 gleich hoch. Am stärksten stieg er in Steinau an der Straße, um 57 %. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.

Wo ist Bauland im Main-Kinzig-Kreis am teuersten und wo am günstigsten?

Unter den Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis ist baureifes Wohnbauland in Niederdorfelden am teuersten, mit einem Median von 535 €/m², und in Sinntal am günstigsten, mit 35 €/m². Alle Gemeinden stehen in der Rangliste.

Wie teuer ist Bauland im Main-Kinzig-Kreis im Vergleich zu Hessen?

Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt im Main-Kinzig-Kreis bei 180 €/m², 13 % höher als in Hessen insgesamt (160 €/m²). Das ist Platz 14 unter den 26 Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen.

Was kostet ein Grundstück im Main-Kinzig-Kreis?

Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land im Main-Kinzig-Kreis 2025 im Durchschnitt rund 205 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte im Main-Kinzig-Kreis 2026 bei 180 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 90.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.

Was sind Kaufwerte für Bauland?

Durchschnitte der tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Bauland im ganzen Kreis, laut amtlicher Statistik. 2025 waren es 204,58 €/m². Sie sind keine Bodenrichtwerte.

Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?

Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.

Ist Borisportal eine Behörde?

Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.

Amtliche Angebote in Hessen

Bodenrichtwerte ansehen
BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Liegenschaftskarte (Flurkarte)
Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr

Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen

Wie wir mit amtlichen Daten umgehen

Quelle
Markt- und Wertdaten stammen nur von Gutachterausschüssen und anderen Behörden, direkt aus der Originalquelle. An jeder Zahl stehen Quelle und Stichtag. Die vollständigen Angaben stehen unten auf jeder Seite unter „Quellen und Hinweise“, etwa „Datenquelle: Gutachterausschuss …, eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal“.
Eigene Auswertung
Amtliche Werte zeigen wir unverändert. Tabellen, Grafiken und Texte aus amtlichen Berichten übernehmen wir nicht, sondern werten die Daten selbst aus und stellen sie in eigener Form dar. Eigene Berechnungen sind als „Berechnung von Borisportal“ gekennzeichnet.
Verweis auf die amtlichen Angebote
Unter „Amtliche Angebote“ nennen wir auf den Seiten der Länder, Kreise und Gemeinden das Bodenrichtwert-Portal des Landes, die Gutachterausschüsse, die Stelle für die Liegenschaftskarte und, wo es ihn gibt, den Grundstücksmarktbericht. Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Abschalten auf Wunsch
Jede Datenquelle lässt sich bei uns einzeln abschalten. Möchte eine Behörde oder ein Gutachterausschuss, dass wir ihre Daten nicht mehr zeigen, nehmen wir sie in der Regel noch am selben Tag von allen Seiten. Gern sprechen wir auch über eine Lizenz oder eine Zusammenarbeit.
Fehler in amtlichen Daten
Widersprechen sich zwei amtliche Angaben, zeigen wir keinen der beiden Werte und weisen die zuständige Stelle darauf hin. Fehler korrigieren wir nicht selbst.

Kontakt für Behörden und Gutachterausschüsse

E-Mail: daten@borisportal.de

Wir antworten binnen eines Werktags.

Zur Seite „Methodik“

Quellen und Hinweise

Datenquellen

  1. Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  2. Quelle 2: Kaufwerte für Bauland: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabelle 61511-01-03-4 (https://www.regionalstatistik.de/genesis/online?operation=table&code=61511-01-03-4), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  3. Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  4. Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  5. Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  6. Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  7. Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  8. Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  9. Quelle 9: Gemeindegrenzen und Einwohner: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.

  10. Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.

  11. Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).

So rechnen wir

  • Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen im Main-Kinzig-Kreis zum Stichtag, ungewichtet. Nicht der Durchschnitt der Gemeindewerte.
  • „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
  • Gemeinden: Median der baureifen Wohnbauzonen je Gemeinde. Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet. Sonst ändert sich der Median vor allem, weil Zonen dazukommen oder wegfallen; dann steht keine Veränderung da.
  • Kaufwerte für Bauland sind Durchschnitte der tatsächlich gezahlten Preise im ganzen Kreis, unabhängig von der Lage. Sie sind keine Bodenrichtwerte.
  • Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
  • Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche, Berechnung von Borisportal.
  • Hebesatz der Grundsteuer B: Der Durchschnitt ist der gewogene Durchschnittshebesatz der amtlichen Statistik, nicht von uns gemittelt. Die Spanne der Gemeinden nennt den kleinsten und den größten Hebesatz im selben Jahr, Auswertung von Borisportal.
  • Mietenstufe: kleinste und größte Stufe der Gemeinden nach der Wohngeldverordnung; Gemeinden ohne eigene Stufe haben die ihres Kreises. Auswertung von Borisportal.

Neue Bodenrichtwerte

Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.

Hinweis

Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.

Fehler melden: daten@borisportal.de