Bodenrichtwert Freigericht 2026
In Freigericht liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 205 €/m², 28 % mehr als 2020 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+28 %160 → 205 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis+14 %14 % über dem Main-Kinzig-Kreis (180 €/m²)
- Gewerbebauland70 €/m²Median der 10 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Freigericht seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 28 % gestiegen, von 160 auf 205 €/m²; im Vergleich Main-Kinzig-Kreis und Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Freigericht
- Main-Kinzig-Kreis
- Hessen
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Freigericht | Main-Kinzig-Kreis | Hessen |
|---|---|---|---|
| 2020 | 160 | 160 | 130 |
| 2022 | 190 | 180 | 150 |
| 2024 | 200 | 180 | 150 |
| 2026 | 205 | 180 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Freigericht auffällt
+28 % seit 2020, im Main-Kinzig-Kreis +13 %
Auch der Landesmedian stieg in Hessen im selben Zeitraum schwächer, um 23 %. Rechnerisch legte der mittlere Bodenrichtwert in Freigericht um 4,2 % pro Jahr zu.
Seit 2024 ein Plus von 2,5 %, im Main-Kinzig-Kreis gleich hoch
In keinem der drei Nachbarorte mit vergleichbaren Werten stieg der Median stärker; am nächsten kam Linsengericht mit +1,4 %. Im Landesmedian in Hessen betrug das Plus 6,7 %.
- Freigericht
- Main-Kinzig-Kreis
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Freigericht am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland24 Zonen205 €/m²165 bis 290
- Gemischte Bauflächen13 Zonen150 €/m²85 bis 180
- Gewerbe10 Zonen70 €/m²50 bis 90
- Landwirtschaft11 Zonen2 €/m²1,6 bis 2,3
- Wald6 Zonen0,6 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
2 von 3 Nachbarorten sind günstiger als Freigericht
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Freigericht (205 €/m²). Alle Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis
- Rodenbach340 €/m²+66 % gegenüber Freigericht
- Hasselroth200 €/m²−2,4 % gegenüber Freigericht
- Linsengericht177,5 €/m²−13 % gegenüber Freigericht
In Bayern: Geiselbach, Alzenau, Mömbris.
In 7 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Freigericht
- Frankfurt am Main34 km1.087,5 €/m²+430 % gegenüber Freigericht
- Offenbach am Main25 km775 €/m²+278 % gegenüber Freigericht
- Rodgau22 km675 €/m²+229 % gegenüber Freigericht
- Hanau15 km390 €/m²+90 % gegenüber Freigericht
- Langenselbold9 km370 €/m²+80 % gegenüber Freigericht
- Erlensee11 km340 €/m²+66 % gegenüber Freigericht
- Gelnhausen10 km265 €/m²+29 % gegenüber Freigericht
- Gründau12 km205 €/m²gleich gegenüber Freigericht
In Bayern: Aschaffenburg (17 km).
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Typischer Preis für ein Haus in Freigericht
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 200 bis 299 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 2.957 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 444.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 2.957 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 444.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 3.182 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 414.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 2.994 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Freigericht (205 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Freigericht?
Steckbrief Freigericht
Freigericht ist von 2011 bis 2021 um 0,6 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 0,84
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 495 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Freigericht
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Freigericht 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Freigericht liegt 2026 im Median bei 205 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 24 Wohnbauzonen liegt zwischen 180 und 213 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Freigericht entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Freigericht ist seit 2020 um 28 % gestiegen, von 160 auf 205 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 2,5 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Freigericht im Vergleich zum Main-Kinzig-Kreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Freigericht bei 205 €/m², 14 % höher als im Main-Kinzig-Kreis insgesamt (180 €/m²). Das ist Platz 14 unter den 29 Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis.
Was kostet ein Grundstück in Freigericht?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Freigericht 2026 bei 205 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 103.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
Fehler melden: daten@borisportal.de