Bodenrichtwert Hörstel 2026
In Hörstel liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 110 €/m², 15 % weniger als 2025 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen, Auswertung Borisportal).
- Im Vergleich zum Kreis−39 %39 % unter dem Kreis Steinfurt (180 €/m²)
- Gewerbebauland55 €/m²Median der 12 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Hörstel seit 2011
Median Wohnbauland, im Vergleich Kreis Steinfurt und Nordrhein-Westfalen, Stichtage 2011 bis 2026.
- Hörstel
- Kreis Steinfurt
- Nordrhein-Westfalen
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| Stichtag | Hörstel | Kreis Steinfurt | Nordrhein-Westfalen |
|---|---|---|---|
| 2011 | 65 | 100 | 180 |
| 2012 | 65 | 100 | 180 |
| 2013 | 65 | 100 | 180 |
| 2014 | 65 | 100 | 185 |
| 2015 | 65 | 100 | 185 |
| 2016 | 65 | 100 | 185 |
| 2017 | 70 | 105 | 190 |
| 2018 | 75 | 110 | 200 |
| 2019 | 77,5 | 115 | 200 |
| 2020 | 85 | 120 | 210 |
| 2021 | 90 | 130 | 225 |
| 2022 | 120 | 155 | 250 |
| 2023 | 120 | 160 | 260 |
| 2024 | 120 | 160 | 260 |
| 2025 | 130 | 180 | 270 |
| 2026 | 110 | 180 | 270 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Hörstel auffällt
In Hörstel sank der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland, während der Median im Kreis Steinfurt und im Land gleich hoch blieb.
Seit 2025 um 15 % gesunken, im Kreis Steinfurt unverändert
Auch in Nordrhein-Westfalen blieb der Landesmedian von 2025 auf 2026 gleich hoch. In allen vier Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg der Median stärker oder sank schwächer, am stärksten stieg er in Ibbenbüren mit +10 %.
Platz 315 von 395 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
Hörstel zählt damit zu den günstigsten 21 % der Gemeinden und liegt 59 % unter dem Landesmedian von 270 €/m². Davor steht Westerkappeln mit 112,5 €/m², dahinter Kirchlengern mit 110 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Typischer Baulandpreis 2025 bei 230 €/m²
Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in mittlerer Lage nennt der Gutachterausschuss diesen Baulandpreis. Die drei Immobilienrichtwerte für Eigentumswohnungen liegen 2026 im Median bei 3.200 €/m² Wohnfläche.
Wohnbauland im teuersten Nachbarort Emsdetten 3,2-mal so teuer wie in Hörstel
In vier von fünf Nachbarorten liegt der Median über dem von Hörstel. Günstiger ist allein der Nachbarort Hopsten, dessen Median 9,1 % niedriger liegt.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen1; Gutachterausschuss im Kreis Steinfurt2; Gutachterausschuss im Kreis Steinfurt2
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Hörstel am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland35 Zonen110 €/m²90 bis 230
- Gemischte Bauflächen15 Zonen140 €/m²90 bis 200
- Gewerbe12 Zonen55 €/m²25 bis 60
- Landwirtschaft2 Zonen7,75 €/m²4,5 bis 11
- Waldeine Zone1,2 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
1 von 5 Nachbarorten ist günstiger als Hörstel
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Hörstel (110 €/m²). Alle Gemeinden im Kreis Steinfurt
- Emsdetten355 €/m²+223 % gegenüber Hörstel
- Rheine260 €/m²+136 % gegenüber Hörstel
- Saerbeck200 €/m²+82 % gegenüber Hörstel
- Ibbenbüren137,5 €/m²+25 % gegenüber Hörstel
- Hopsten100 €/m²−9,1 % gegenüber Hörstel
In allen 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Hörstel
- Münster38 km760 €/m²+591 % gegenüber Hörstel
- Greven22 km320 €/m²+191 % gegenüber Hörstel
- Osnabrück32 km320 €/m²
- Gronau (Westf.)40 km235 €/m²+114 % gegenüber Hörstel
- Lingen (Ems)29 km200 €/m²
- Lengerich21 km190 €/m²+73 % gegenüber Hörstel
- Steinfurt23 km190 €/m²+73 % gegenüber Hörstel
- Nordhorn38 km170 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen · Auswertung Borisportal1
Grundstücksmarkt Hörstel
Ein Haus kostete 2025 in Hörstel im Mittel rund 1.790 €/m² Wohnfläche
Ausgewertete Verkäufe des Gutachterausschusses im Jahr 2025. Durchschnitte, gerundet; kein Wert für eine einzelne Immobilie.
- Verkaufte Ein- und Zweifamilienhäuser 2025
- 562024: 57 (−1,8 %)
- Bauland für freistehende Häuser, mittlere Lage, 2025
- rund 230 €/m²2024: rund 200 €/m²
- Freistehendes Haus, Baujahr 1950–1974
- rund 1.790 €/m² Wohnfläche2025, 12 Verkäufe
- Wohnung, Neubau
- rund 3.600 €/m² Wohnfläche2025, 8 Verkäufe
Preise nach Objektart und Baujahr
- 1950–1974, 350–800 m²rund 1.790 €/m²12 Verkäufe
- 1975–1994, 350–800 m²rund 2.055 €/m²3 Verkäufe
- 1995–2009, 350–800 m²rund 2.635 €/m²6 Verkäufe
- rund 3.600 €/m²8 Verkäufe
Quelle: Gutachterausschuss im Kreis Steinfurt2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung?
Steckbrief Hörstel
Hörstel ist von 2011 bis 2021 um 4,3 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,64
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 493 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Hörstel
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hörstel 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Hörstel liegt 2026 im Median bei 110 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 35 Wohnbauzonen liegt zwischen 90 und 180 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Hörstel entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Hörstel ist seit 2025 um 15 % gesunken, von 130 auf 110 €/m². Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Hörstel im Vergleich zum Kreis Steinfurt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Hörstel bei 110 €/m², 39 % niedriger als im Kreis Steinfurt insgesamt (180 €/m²). Das ist Platz 22 unter den 24 Gemeinden im Kreis Steinfurt.
Was kostet ein Grundstück in Hörstel?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Hörstel 2026 bei 110 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 55.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Bei BORIS.NRW gibt es für jedes Jahr von 2011 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS.NRW (kostenlos, ohne Anmeldung). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Nordrhein-Westfalen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS.NRW (öffnet in einem neuen Tab) · kostenlos, ohne Anmeldung
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Adressen der Gutachterausschüsse in BORIS.NRW (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Katasteramt Ihres Kreises oder Ihrer Stadt (Übersicht) (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen 2026 (PDF) (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Datenquelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in NRW, BORIS.NRW, Stichtage 01.01.2011 bis 01.01.2026, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Grundstücksmarktdaten: Datenquelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt, Grundstücksmarktdaten NRW 2025 (BORIS.NRW, dl-de/zero-2-0); Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt, Grundstücksmarktdaten NRW 2026 (BORIS.NRW, dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal. Kalenderjahr 2025.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Geobasis NRW, Gebäudereferenzen, dl-de/zero-2-0; Postleitzahlen: Geobasis NRW, INSPIRE-WFS NW Adressen Gebäudereferenzen, dl-de/zero-2-0; Flurstücke: Geobasis NRW, Grundrissdaten vereinfacht (ALKIS), dl-de/zero-2-0.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
- Marktdaten: Durchschnitte der Gutachterausschüsse, auf ganze Euro gerundet.
Neue Bodenrichtwerte
Bei BORIS.NRW gibt es für jedes Jahr von 2011 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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