Bodenrichtwert Falkensee 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Falkensee liegt 2026 im Median bei 400 €/m², 2-mal so hoch wie im Landkreis Havelland insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 31.12.2019+16 %345 → 400 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis2 ×2-mal so hoch wie im Landkreis Havelland (200 €/m²)
- Gewerbebauland220 €/m²Median der 3 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Falkensee seit 2010
Median Wohnbauland seit 31.12.2019 um 16 % gestiegen, von 345 auf 400 €/m²; im Vergleich Landkreis Havelland und Brandenburg. Stichtage 2010 bis 2026.
- Falkensee
- Landkreis Havelland
- Brandenburg
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| Stichtag | Falkensee | Landkreis Havelland | Brandenburg |
|---|---|---|---|
| 2010 | 72,5 | 20 | 45 |
| 2011 | 70 | 30 | 46 |
| 2012 | 75 | 30 | 45 |
| 31.12.2012 | 80 | 32 | 45 |
| 2013 | 90 | 32 | 46 |
| 2014 | 100 | 32,5 | 48 |
| 2015 | 130 | 35 | 50 |
| 2016 | 165 | 40 | 53,5 |
| 2017 | 210 | 50 | 55 |
| 2018 | 290 | 50 | 60 |
| 2019 | 345 | 80 | 65 |
| 2020 | 385 | 120 | 80 |
| 2022 | 475 | 170 | 115 |
| 2023 | 500 | 200 | 120 |
| 2024 | 460 | 200 | 120 |
| 2025 | 450 | 210 | 130 |
| 2026 | 400 | 200 | 130 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2012 bis 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Falkensee auffällt
In Falkensee stieg der Median für Wohnbauland über die Jahre schwächer als im Landkreis Havelland, liegt aber höher als in allen Nachbarorten.
Im Landkreis Havelland +150 % seit dem 31.12.2019, in Falkensee +16 %
Auch in Brandenburg stieg der Median im selben Zeitraum um 100 %. Rechnerisch stieg der mittlere Wert in Falkensee um 2,5 % pro Jahr.
- Falkensee
- Landkreis Havelland
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Zwischen Schwielowsee und Oberbarnim auf Platz 14 in Brandenburg
Der Ort davor kommt auf 405 €/m², der dahinter auf 400 €/m². Der mittlere Bodenrichtwert in Falkensee ist 3,1-mal so hoch wie der Landesmedian von 130 €/m². Falkensee zählt damit zu den teuersten 7 % der 220 Gemeinden des Landes.
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Teurer als alle vier Nachbarorte
Der teuerste Nachbarort Dallgow-Döberitz liegt 15 % unter Falkensee, der günstigste Nachbarort Schönwalde-Glien 40 %. Seit 2025 sank der Median in Falkensee um 11 %. In allen vier Nachbarorten sank er schwächer, am wenigsten in Wustermark (−2,9 %).
Der größte von sechs Schritten seit dem 31.12.2019 brachte ein Plus von 23 %
Vom 31.12.2020 zum 01.01.2022 stieg der Median in Falkensee von 385 auf 475 €/m².
Gemischte Bauflächen 75 % teurer als Wohnbauland
Gewerbeland kostet in den drei Gewerbezonen von Falkensee im Median 55 % des Wohnbaulands.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Falkensee am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland43 Zonen400 €/m²320 bis 800
- Gemischte Bauflächen19 Zonen700 €/m²420 bis 1.100
- Gewerbe3 Zonen220 €/m²200 bis 300
- Landwirtschaft2 Zonen2,05 €/m²2 bis 2,1
- Waldeine Zone0,4 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 4 Nachbarorte sind günstiger als Falkensee
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Falkensee (400 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Havelland
- Dallgow-Döberitz340 €/m²−15 % gegenüber Falkensee
- Wustermark330 €/m²−18 % gegenüber Falkensee
- Brieselang290 €/m²−28 % gegenüber Falkensee
- Schönwalde-Glien240 €/m²−40 % gegenüber Falkensee
In 1 von 3 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Falkensee
- Potsdam17 km600 €/m²+50 % gegenüber Falkensee
- Oranienburg26 km220 €/m²−45 % gegenüber Falkensee
- Brandenburg an der Havel41 km110 €/m²−73 % gegenüber Falkensee
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Falkensee
Falkensee ist von 2011 bis 2021 um 9,4 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 21,93
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 400 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Falkensee
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Falkensee 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Falkensee liegt 2026 im Median bei 400 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 43 Wohnbauzonen liegt zwischen 380 und 470 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Falkensee entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Falkensee ist seit dem 31.12.2019 um 16 % gestiegen, von 345 auf 400 €/m². Gegenüber 2025 ist der Median um 11 % gesunken. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Falkensee im Vergleich zum Landkreis Havelland?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Falkensee bei 400 €/m², 2-mal so hoch wie im Landkreis Havelland insgesamt (200 €/m²). Das ist Platz 1 unter den 19 Gemeinden im Landkreis Havelland.
Was kostet ein Grundstück in Falkensee?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Falkensee 2026 bei 400 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 200.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Brandenburg (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Brandenburg
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Brandenburg (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
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- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug bei der Katasterbehörde (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Land Brandenburg (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0), https://gutachterausschuss.brandenburg.de; Bereitstellung: © GeoBasis-DE/LGB; Datensatz: Bodenrichtwerte Land Brandenburg, Stichtage 01.01.2010 bis 01.01.2026 (https://ogc-api.geobasis-bb.de/boris); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Daten geändert); Flurstücke: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Datensatz: ALKIS Flurstücke Brandenburg (https://data.geobasis-bb.de/geobasis/daten/alkis/Vektordaten/shape/); Daten geändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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