Bodenrichtwert Friedrichsdorf 2026
In Friedrichsdorf liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 790 €/m², 30 % mehr als 2020 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+30 %610 → 790 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis−6,0 %6,0 % unter dem Hochtaunuskreis (840 €/m²)
- Gewerbebauland170 €/m²Median der 8 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Friedrichsdorf seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 30 % gestiegen, von 610 auf 790 €/m²; im Vergleich Hochtaunuskreis und Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Friedrichsdorf
- Hochtaunuskreis
- Hessen
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| Stichtag | Friedrichsdorf | Hochtaunuskreis | Hessen |
|---|---|---|---|
| 2020 | 610 | 730 | 130 |
| 2022 | 790 | 800 | 150 |
| 2024 | 790 | 840 | 150 |
| 2026 | 790 | 840 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Friedrichsdorf auffällt
Wohnbauland ist in Friedrichsdorf teurer als in fast allen Gemeinden Hessens.
Platz 22 von 420 Gemeinden in Hessen
Friedrichsdorf gehört so zu den teuersten 6 % der Gemeinden im Land. Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland ist 4,9-mal so hoch wie der Landesmedian von 160 €/m². Davor liegt Seligenstadt mit 800 €/m², auf dem Platz dahinter Kelkheim (Taunus) mit 780 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Acker- und Grünland im Median bei 4,5 €/m²
Wohnbauland ist in Friedrichsdorf 176-mal so teuer wie Acker- und Grünland. Die 19 Zonen für Landwirtschaft und Wald machen ein Viertel aller Richtwertzonen aus.
Bis 1.100 €/m² in der teuersten Wohnbauzone, dreimal so viel wie in der günstigsten
Die Bodenrichtwerte der Wohnbauzonen beginnen bei 350 €/m². Die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 133 €/m² Breite.
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Seit 2020 um 30 % gestiegen, im Hochtaunuskreis um 15 %
In Hessen stieg der Landesmedian im selben Zeitraum um 23 %. Rechnerisch legte der Median in Friedrichsdorf um 4,4 % pro Jahr zu.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Friedrichsdorf am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland22 Zonen790 €/m²350 bis 1.100
- Gemischte Bauflächen10 Zonen625 €/m²420 bis 840
- Gewerbe8 Zonen170 €/m²160 bis 210
- Landwirtschaft19 Zonen4,5 €/m²4 bis 7
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
2 von 3 Nachbarorten sind günstiger als Friedrichsdorf
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Friedrichsdorf (790 €/m²). Alle Gemeinden im Hochtaunuskreis
- Bad Homburg v.d.Höhe1.150 €/m²+46 % gegenüber Friedrichsdorf
- Rosbach v.d.Höhe410 €/m²−48 % gegenüber Friedrichsdorf
- Wehrheim330 €/m²−58 % gegenüber Friedrichsdorf
In 4 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Friedrichsdorf
- Oberursel (Taunus)8 km1.175 €/m²+49 % gegenüber Friedrichsdorf
- Frankfurt am Main16 km1.087,5 €/m²+38 % gegenüber Friedrichsdorf
- Wiesbaden34 km950 €/m²+20 % gegenüber Friedrichsdorf
- Bad Vilbel11 km820 €/m²+3,8 % gegenüber Friedrichsdorf
- Offenbach am Main22 km775 €/m²−1,9 % gegenüber Friedrichsdorf
- Bad Nauheim15 km440 €/m²−44 % gegenüber Friedrichsdorf
- Hanau25 km390 €/m²−51 % gegenüber Friedrichsdorf
- Friedberg (Hessen)11 km365 €/m²−54 % gegenüber Friedrichsdorf
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Typischer Preis für ein Haus in Friedrichsdorf
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 700 bis 799 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 4.909 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 736.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 4.909 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 736.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 4.407 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 573.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 3.800 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Friedrichsdorf (790 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Friedrichsdorf?
Steckbrief Friedrichsdorf
Friedrichsdorf ist von 2011 bis 2021 um 4,1 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 0,94
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 595 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Friedrichsdorf
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Friedrichsdorf 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Friedrichsdorf liegt 2026 im Median bei 790 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 22 Wohnbauzonen liegt zwischen 700 und 833 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Friedrichsdorf entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Friedrichsdorf ist seit 2020 um 30 % gestiegen, von 610 auf 790 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Friedrichsdorf im Vergleich zum Hochtaunuskreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Friedrichsdorf bei 790 €/m², 6,0 % niedriger als im Hochtaunuskreis insgesamt (840 €/m²). Das ist Platz 5 unter den 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis.
Was kostet ein Grundstück in Friedrichsdorf?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Friedrichsdorf 2026 bei 790 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 395.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
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- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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