Bodenrichtwert Aschersleben 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Aschersleben liegt 2026 im Median bei 55 €/m², der dritthöchste Wert unter den 19 Gemeinden im Salzlandkreis (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt, Auswertung Borisportal).
- Im Vergleich zum Kreis+22 %22 % über dem Salzlandkreis (45 €/m²)
- Gewerbebauland10 €/m²Median der 9 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Aschersleben seit 2006
Median Wohnbauland, im Vergleich Salzlandkreis und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.
- Aschersleben
- Salzlandkreis
- Sachsen-Anhalt
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| Stichtag | Aschersleben | Salzlandkreis | Sachsen-Anhalt |
|---|---|---|---|
| 2006 | 31 | 30 | 35 |
| 2007 | 32 | 30 | 35 |
| 2008 | 34 | 30 | 35 |
| 2009 | 33,5 | 29 | 35 |
| 31.12.2009 | 36 | 30 | 35 |
| 2010 | 36 | 30 | 35 |
| 2011 | 37 | 30 | 35 |
| 2012 | 43,5 | 30 | 35 |
| 2013 | 43,5 | 30 | 33 |
| 2014 | 43,5 | 30 | 34 |
| 2016 | 45 | 32 | 35 |
| 2018 | 49 | 35 | 35 |
| 2020 | 50 | 35 | 40 |
| 2022 | 55 | 40 | 40 |
| 2023 | – | – | – |
| 2024 | 55 | 40 | 45 |
| 2026 | 55 | 45 | 45 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2009 bis 2014, 2016, 2018 und 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Aschersleben auffällt
In Aschersleben kostet Wohnbauland im Median mehr als in jedem angrenzenden Ort und liegt auch über dem Landesmedian.
Kein Nachbarort teurer, der günstigste Nachbarort Giersleben 73 % günstiger
Im teuersten Nachbarort Hecklingen liegt der Median 23 % unter dem Wert in Aschersleben. Während der mittlere Wert in Aschersleben seit 2024 gleich hoch blieb, stieg er in drei von sieben Nachbarorten stärker, am stärksten in Güsten um 33 %.
Von 20 bis 120 €/m² in den Wohnbauzonen
Der höchste Bodenrichtwert ist 6-mal so hoch wie der niedrigste und 2,2-mal so hoch wie der Median. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 25 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Gewerbeland kostet im Median 18 % des Wohnbaulands
Die 28 Zonen für gemischte Bauflächen kommen im Median auf 55 % des Wohnbaulands.
Landesmedian bei 45 €/m², in Aschersleben 22 % mehr
Unter den 198 Gemeinden in Sachsen-Anhalt steht Aschersleben auf Platz 48. Bad Lauchstädt davor hat denselben Median wie Aschersleben, Erxleben auf dem Platz danach kommt auf 52,5 €/m².
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Aschersleben am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland49 Zonen55 €/m²20 bis 120
- Gemischte Bauflächen28 Zonen30 €/m²12 bis 125
- Gewerbe9 Zonen10 €/m²7 bis 20
- Landwirtschaft3 Zonen2,8 €/m²1,2 bis 2,95
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 7 Nachbarorte sind günstiger als Aschersleben
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Aschersleben (55 €/m²). Alle Gemeinden im Salzlandkreis
- Hecklingen42,5 €/m²−23 % gegenüber Aschersleben
- Seeland37,5 €/m²−32 % gegenüber Aschersleben
- Falkenstein/Harz35 €/m²−36 % gegenüber Aschersleben
- Güsten30 €/m²−45 % gegenüber Aschersleben
- Arnstein26,5 €/m²−52 % gegenüber Aschersleben
- Alsleben (Saale)20 €/m²−64 % gegenüber Aschersleben
- Giersleben15 €/m²−73 % gegenüber Aschersleben
In 7 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Aschersleben
- Magdeburg42 km240 €/m²+336 % gegenüber Aschersleben
- Halle (Saale)47 km230 €/m²+318 % gegenüber Aschersleben
- Wernigerode48 km180 €/m²+227 % gegenüber Aschersleben
- Schönebeck (Elbe)35 km75 €/m²+36 % gegenüber Aschersleben
- Nordhausen55 km71 €/m²
- Halberstadt33 km70 €/m²+27 % gegenüber Aschersleben
- Dessau-Roßlau53 km68 €/m²+24 % gegenüber Aschersleben
- Bernburg (Saale)20 km50 €/m²−9,1 % gegenüber Aschersleben
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Aschersleben
Aschersleben ist von 2011 bis 2021 um 7,1 % geschrumpft
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 0,23
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 420 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Aschersleben
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Aschersleben 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Aschersleben liegt 2026 im Median bei 55 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 49 Wohnbauzonen liegt zwischen 45 und 70 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Aschersleben entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Aschersleben liegt so hoch wie 2024, bei 55 €/m². Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Aschersleben im Vergleich zum Salzlandkreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Aschersleben bei 55 €/m², 22 % höher als im Salzlandkreis insgesamt (45 €/m²). Das ist Platz 3 unter den 19 Gemeinden im Salzlandkreis.
Was kostet ein Grundstück in Aschersleben?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Aschersleben 2026 bei 55 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 28.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal Viewer des LVermGeo (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Sachsen-Anhalt
- Bodenrichtwerte ansehen
- Viewer des LVermGeo (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST; Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt, Stichtage 01.01.2006 bis 01.01.2026 (https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html); Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0; Flurstücke: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, Lizenz dl-de/by-2-0.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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