Bodenrichtwert Westerburg 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Westerburg liegt 2026 im Median bei 65 €/m², 30 % mehr als 2016 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz, Auswertung Borisportal).
Wohnbauland, Median
65€/m²
Zum Vergleich: Verbandsgemeinde Westerburg 60 €/m²Westerwaldkreis 85 €/m²Rheinland-Pfalz 160 €/m²
- Entwicklung seit 2016+30 %50 → 65 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis−24 %24 % unter dem Westerwaldkreis (85 €/m²)
- Gewerbebauland30 €/m²Median der 4 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Westerburg seit 2008
Median Wohnbauland seit 2016 um 30 % gestiegen, von 50 auf 65 €/m²; im Vergleich Westerwaldkreis und Rheinland-Pfalz. Stichtage 2008 bis 2026.
- Westerburg
- Westerwaldkreis
- Rheinland-Pfalz
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Westerburg | Westerwaldkreis | Rheinland-Pfalz |
|---|---|---|---|
| 2008 | 54 | 55 | 80 |
| 2010 | 65 | 55 | 85 |
| 2012 | 57,5 | 55 | 85 |
| 2014 | 57,5 | 55 | 85 |
| 2016 | 50 | 55 | 90 |
| 2018 | 50 | 60 | 100 |
| 2020 | 50 | 65 | 110 |
| 2022 | 57,5 | 70 | 130 |
| 2024 | 62,5 | 80 | 145 |
| 2026 | 65 | 85 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Westerburg auffällt
Wohnbauland kostet in Westerburg ein Vielfaches von Acker- und Grünland, das einen großen Teil der Richtwertzonen stellt.
Wohnbauland 60-mal so teuer wie Acker- und Grünland
Für Acker- und Grünland liegt der mittlere Bodenrichtwert in Westerburg bei 1,08 €/m², für Wald bei 0,45 €/m². Zusammen stellen Landwirtschaft und Wald 41 % aller Richtwertzonen.
+2,7 % pro Jahr seit 2016, weniger als im Westerwaldkreis
Seit 2016 stieg der Median des Wohnbaulands in Westerburg um 30 %, im Westerwaldkreis um 55 %. In Rheinland-Pfalz betrug das Plus im selben Zeitraum 78 %.
- Westerburg
- Westerwaldkreis
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Mittlere Hälfte der Wohnbauzonen in einem Band von 35 €/m²
Die Bodenrichtwerte der 17 Wohnbauzonen reichen in Westerburg von 32 bis 125 €/m². Der höchste Wert ist 3,9-mal so hoch wie der niedrigste und erreicht das 1,9-Fache des Medians.
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Von 50 auf 57,5 €/m² zwischen 2020 und 2022
Mit einem Plus von 15 % war dies in Westerburg der größte von fünf Schritten seit 2016.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Westerburg am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland17 Zonen65 €/m²32 bis 125
- Gemischte Bauflächen15 Zonen70 €/m²38 bis 140
- Gewerbe4 Zonen30 €/m²30 bis 36
- Landwirtschaft24 Zonen1,08 €/m²0,9 bis 1,25
- Wald4 Zonen0,45 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Umgebung
6 von 8 Nachbarorten sind günstiger als Westerburg
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Westerburg (65 €/m²). Alle Gemeinden im Westerwaldkreis
- Winnen85 €/m²+31 % gegenüber Westerburg
- Stahlhofen am Wiesensee75 €/m²+15 % gegenüber Westerburg
- Gemünden60 €/m²−7,7 % gegenüber Westerburg
- Hergenroth60 €/m²−7,7 % gegenüber Westerburg
- Kölbingen60 €/m²−7,7 % gegenüber Westerburg
- Willmenrod52,5 €/m²−19 % gegenüber Westerburg
- Halbs44 €/m²−32 % gegenüber Westerburg
- Brandscheid38 €/m²−42 % gegenüber Westerburg
In allen 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Westerburg
- Wiesbaden58 km950 €/m²
- Koblenz37 km475 €/m²+631 % gegenüber Westerburg
- Neuwied36 km240 €/m²+269 % gegenüber Westerburg
- Limburg a.d.Lahn19 km220 €/m²
- Siegen36 km160 €/m²
- Bad Marienberg (Westerwald)10 km92,5 €/m²+42 % gegenüber Westerburg
- Dornburg6 km90 €/m²
- Hadamar13 km90 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Westerburg
Westerburg ist von 2011 bis 2021 um 1,3 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,23
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 550 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Westerburg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Westerburg 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Westerburg liegt 2026 im Median bei 65 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 17 Wohnbauzonen liegt zwischen 60 und 95 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Westerburg entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Westerburg ist seit 2016 um 30 % gestiegen, von 50 auf 65 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 4,0 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Westerburg im Vergleich zum Westerwaldkreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Westerburg bei 65 €/m², 24 % niedriger als im Westerwaldkreis insgesamt (85 €/m²). Das ist Platz 118 unter den 180 Gemeinden im Westerwaldkreis.
Was kostet ein Grundstück in Westerburg?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Westerburg 2026 bei 65 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 33.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS.RLP (Basisdienst für private Zwecke kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Rheinland-Pfalz
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS.RLP (öffnet in einem neuen Tab) · Basisdienst für private Zwecke kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktberichte Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab) · Landesbericht gegen Gebühr
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP2026, dl-de/by-2-0, www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; Flurstücke: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet].
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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