Bodenrichtwert Herschbach 2026
Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Herschbach im Median 110 €/m², 69 % mehr als 2016 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz, Auswertung Borisportal).
Wohnbauland, Median
110€/m²
Zum Vergleich: Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) 75 €/m²Westerwaldkreis 85 €/m²Rheinland-Pfalz 160 €/m²
- Entwicklung seit 2016+69 %65 → 110 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis+29 %29 % über dem Westerwaldkreis (85 €/m²)
- Gewerbebauland39 €/m²Median der 2 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Herschbach seit 2008
Median Wohnbauland seit 2016 um 69 % gestiegen, von 65 auf 110 €/m²; im Vergleich Westerwaldkreis und Rheinland-Pfalz. Stichtage 2008 bis 2026.
- Herschbach
- Westerwaldkreis
- Rheinland-Pfalz
Als Tabelle anzeigen
| Stichtag | Herschbach | Westerwaldkreis | Rheinland-Pfalz |
|---|---|---|---|
| 2008 | 65 | 55 | 80 |
| 2010 | 65 | 55 | 85 |
| 2012 | 65 | 55 | 85 |
| 2014 | 65 | 55 | 85 |
| 2016 | 65 | 55 | 90 |
| 2018 | 70 | 60 | 100 |
| 2020 | 80 | 65 | 110 |
| 2022 | 90 | 70 | 130 |
| 2024 | 100 | 80 | 145 |
| 2026 | 110 | 85 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Herschbach auffällt
In Herschbach kostet Wohnbauland im Median mehr als in jedem angrenzenden Ort, zuletzt legte der Median aber in einigen Nachbarorten mehr zu.
Teurer als alle acht Nachbarorte, der günstigste Nachbarort Wied 50 % günstiger
Am kleinsten ist der Abstand zum teuersten Nachbarort Marienrachdorf. Dort liegt der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland 25 % unter dem in Herschbach.
Acker- und Grünland im Median bei 1,58 €/m², Wald bei 0,45 €/m²
Wohnbauland ist in Herschbach 70-mal so teuer wie Acker- und Grünland. Auf Landwirtschaft und Wald entfallen 43 % der Richtwertzonen.
Von 2008 bis 2016 in vier Schritten unverändert
In dieser Phase lag der Median in Herschbach bei 65 €/m². Gesunken ist er seit 2008 nie.
- Herschbach
- Westerwaldkreis
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Seit 2024 um 10 % gestiegen, im Westerwaldkreis um 6,3 %
Es war der fünfte Anstieg in Folge, in Rheinland-Pfalz stieg der Median ebenfalls um 10 %. In zwei von fünf Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er stärker, am stärksten in Wied (+20 %).
+69 % seit 2016, im Westerwaldkreis +55 %
In Rheinland-Pfalz stieg der Median im selben Zeitraum um 78 %. Rechnerisch stieg der Median in Herschbach um 5,4 % pro Jahr.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Herschbach am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland6 Zonen110 €/m²95 bis 150
- Gemischte Bauflächen3 Zonen80 €/m²70 bis 100
- Gewerbe2 Zonen39 €/m²38 bis 40
- Landwirtschaft6 Zonen1,58 €/m²1,4 bis 1,75
- Wald4 Zonen0,45 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 8 Nachbarorte sind günstiger als Herschbach
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Herschbach (110 €/m²). Alle Gemeinden im Westerwaldkreis
- Marienrachdorf82,5 €/m²−25 % gegenüber Herschbach
- Freirachdorf80 €/m²−27 % gegenüber Herschbach
- Rückeroth75 €/m²−32 % gegenüber Herschbach
- Hartenfels72,5 €/m²−34 % gegenüber Herschbach
- Mündersbach67,5 €/m²−39 % gegenüber Herschbach
- Schenkelberg60 €/m²−45 % gegenüber Herschbach
- Steinebach an der Wied55 €/m²−50 % gegenüber Herschbach
- Wied55 €/m²−50 % gegenüber Herschbach
In 7 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Herschbach
- Bonn48 km750 €/m²
- Koblenz29 km475 €/m²+332 % gegenüber Herschbach
- Bendorf20 km242,5 €/m²+120 % gegenüber Herschbach
- Neuwied23 km240 €/m²+118 % gegenüber Herschbach
- Montabaur19 km220 €/m²+100 % gegenüber Herschbach
- Siegen38 km160 €/m²
- Hachenburg8 km155 €/m²+41 % gegenüber Herschbach
- Dierdorf8 km105 €/m²−4,5 % gegenüber Herschbach
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Herschbach
Herschbach ist von 2011 bis 2021 um 2,5 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,73
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 465 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Herschbach
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Herschbach 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Herschbach liegt 2026 im Median bei 110 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 6 Wohnbauzonen liegt zwischen 103 und 129 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Herschbach entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Herschbach ist seit 2016 um 69 % gestiegen, von 65 auf 110 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 10 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Herschbach im Vergleich zum Westerwaldkreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Herschbach bei 110 €/m², 29 % höher als im Westerwaldkreis insgesamt (85 €/m²). Das ist Platz 40 unter den 180 Gemeinden im Westerwaldkreis.
Was kostet ein Grundstück in Herschbach?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Herschbach 2026 bei 110 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 55.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS.RLP (Basisdienst für private Zwecke kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Rheinland-Pfalz
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS.RLP (öffnet in einem neuen Tab) · Basisdienst für private Zwecke kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktberichte Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab) · Landesbericht gegen Gebühr
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP2026, dl-de/by-2-0, www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; Flurstücke: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet].
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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