Bodenrichtwert Quedlinburg 2026
In Quedlinburg liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 91 €/m², der dritthöchste Wert unter den 18 Gemeinden im Landkreis Harz (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt, Auswertung Borisportal).
- Im Vergleich zum Kreis+21 %21 % über dem Landkreis Harz (75 €/m²)
- Gewerbebauland15 €/m²Median der 7 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Quedlinburg seit 2006
Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Harz und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.
- Quedlinburg
- Landkreis Harz
- Sachsen-Anhalt
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| Stichtag | Quedlinburg | Landkreis Harz | Sachsen-Anhalt |
|---|---|---|---|
| 2006 | 37 | 40 | 35 |
| 2007 | 37 | 39 | 35 |
| 2008 | 39 | 39 | 35 |
| 2009 | 40 | 39 | 35 |
| 31.12.2009 | 40 | 38,5 | 35 |
| 2010 | 40 | 39 | 35 |
| 2011 | 40 | 39 | 35 |
| 2012 | 42 | 38,5 | 35 |
| 2013 | 42 | 39 | 33 |
| 2014 | 42,5 | 39 | 34 |
| 2016 | 53 | 45 | 35 |
| 2018 | 60 | 49 | 35 |
| 2020 | 60 | 54 | 40 |
| 2022 | 70 | 60 | 40 |
| 2023 | – | – | – |
| 2024 | 90 | 75 | 45 |
| 2026 | 91 | 75 | 45 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2009 bis 2014, 2016, 2018 und 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Quedlinburg auffällt
Wohnbauland kostet in Quedlinburg im Median mehr als in jedem angrenzenden Ort, zuletzt stieg der Median aber schwächer als in den meisten vergleichbaren Nachbarorten.
Teurer als alle sieben Nachbarorte, im günstigsten Nachbarort Harzgerode 64 % günstiger
Auch im teuersten Nachbarort Harsleben liegt der mittlere Wert um 12 % unter dem in Quedlinburg. Seit 2024 stieg der Median in Quedlinburg um 1,1 %. In drei von vier Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er stärker, am stärksten in Thale (+15 %).
Unter den teuersten 6 % der Gemeinden in Sachsen-Anhalt
Auf Platz 11 von 198 Gemeinden steht Quedlinburg zwischen Kabelsketal mit 92,5 €/m² davor und Wolmirstedt mit 90 €/m² dahinter. Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland ist in Quedlinburg doppelt so hoch wie der Landesmedian von 45 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Teuerste Zone 1,6-mal so teuer wie der Median
Die Bodenrichtwerte der Wohnbauzonen reichen in Quedlinburg von 25 €/m² bis 150 €/m². Die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 34 €/m² Breite.
Sieben Gewerbezonen, im Median bei 16 % des Wohnbaulands
In den 20 Zonen für gemischte Bauflächen erreicht der Median in Quedlinburg 67 % des Wohnbaulands.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Quedlinburg am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland49 Zonen91 €/m²25 bis 150
- Gemischte Bauflächen20 Zonen61 €/m²20 bis 207
- Gewerbe7 Zonen15 €/m²10 bis 20
- Landwirtschafteine Zone2,7 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 7 Nachbarorte sind günstiger als Quedlinburg
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Quedlinburg (91 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Harz
- Harsleben80 €/m²−12 % gegenüber Quedlinburg
- Thale57,5 €/m²−37 % gegenüber Quedlinburg
- Ballenstedt52,5 €/m²−42 % gegenüber Quedlinburg
- Selke-Aue40 €/m²−56 % gegenüber Quedlinburg
- Wegeleben40 €/m²−56 % gegenüber Quedlinburg
- Ditfurt35 €/m²−62 % gegenüber Quedlinburg
- Harzgerode32,5 €/m²−64 % gegenüber Quedlinburg
In 2 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Quedlinburg
- Magdeburg54 km240 €/m²+164 % gegenüber Quedlinburg
- Wernigerode26 km180 €/m²+98 % gegenüber Quedlinburg
- Nordhausen36 km71 €/m²
- Halberstadt17 km70 €/m²−23 % gegenüber Quedlinburg
- Sangerhausen30 km56,5 €/m²−38 % gegenüber Quedlinburg
- Aschersleben23 km55 €/m²−40 % gegenüber Quedlinburg
- Goslar51 km54 €/m²
- Staßfurt35 km30 €/m²−67 % gegenüber Quedlinburg
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Quedlinburg
Quedlinburg ist von 2011 bis 2021 um 15 % geschrumpft
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 3,63
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 440 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Quedlinburg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Quedlinburg 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Quedlinburg liegt 2026 im Median bei 91 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 49 Wohnbauzonen liegt zwischen 70 und 104 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Quedlinburg entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Quedlinburg ist seit 2024 um 1,1 % gestiegen, von 90 auf 91 €/m². Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Quedlinburg im Vergleich zum Landkreis Harz?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Quedlinburg bei 91 €/m², 21 % höher als im Landkreis Harz insgesamt (75 €/m²). Das ist Platz 3 unter den 18 Gemeinden im Landkreis Harz.
Was kostet ein Grundstück in Quedlinburg?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Quedlinburg 2026 bei 91 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 46.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal Viewer des LVermGeo (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Sachsen-Anhalt
- Bodenrichtwerte ansehen
- Viewer des LVermGeo (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST; Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt, Stichtage 01.01.2006 bis 01.01.2026 (https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html); Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0; Flurstücke: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, Lizenz dl-de/by-2-0.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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