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Bodenrichtwert Nordharz 2026

Bodenrichtwerte in Nordharz auf der Karte

© GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert · Bodenrichtwerte: Gutachterausschüsse (Quellen)

Bodenrichtwert in €/m² · 01.01.2026

Acker, Wald und sonstige Flächen

Alle Merkmale

Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Nordharz im Median 75 €/m², meist zwischen 50 und 80 €/m² (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt, Auswertung Borisportal).

Wohnbauland, Median

75€/m²

unverändert seit 2024Stichtag 01.01.20261

Zum Vergleich: Landkreis Harz 75 €/m²Sachsen-Anhalt 45 €/m²

  • Im Vergleich zum Kreisgleichso hoch wie im Landkreis Harz (75 €/m²)
  • Gewerbebauland10 €/m²Median der 2 Zonen

Entwicklung der Bodenrichtwerte in Nordharz seit 2006

Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Harz und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.

Median Bodenrichtwert Wohnbauland Nordharz, Stichtage 2006 bis 2026
  • Nordharz
  • Landkreis Harz
  • Sachsen-Anhalt
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Nordharz, Stichtage 2006 bis 2026Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Harz und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.020406080€/m²20062009201120142020202638,57545
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Nordharz, Stichtage 2006 bis 2026Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Harz und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.020406080€/m²2006200831.12.200920112013201620202023202638,575Nordharz45Sachsen-Anhalt
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Nordharz, Stichtage 2006 bis 2026Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Harz und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.020406080€/m²2006200831.12.200920112013201620202023202638,575Nordharz45Sachsen-Anhalt
Als Tabelle anzeigen
Median Bodenrichtwert Wohnbauland Nordharz, Stichtage 2006 bis 2026, in €/m²
StichtagNordharzLandkreis HarzSachsen-Anhalt
200638,54035
200735,53935
200834,53935
200935,53935
31.12.200935,538,535
201035,53935
201135,53935
201235,538,535
2013333933
2014333934
2016354535
2018454935
2020705440
2022756040
2023–––
2024757545
2026757545

Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2009 bis 2014, 2016, 2018 und 2020 jeweils 31. Dezember.

Analyse: Was in Nordharz auffällt

Zwischen Blankenburg (Harz) und Bördeland auf Platz 22

Blankenburg (Harz) davor und Bördeland dahinter haben mit 75 €/m² denselben Median wie Nordharz. Unter den 198 Gemeinden in Sachsen-Anhalt gehört Nordharz damit zu den teuersten 12 % der Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Der mittlere Bodenrichtwert in Nordharz liegt um 67 % über dem Landesmedian von 45 €/m².

Nordharz im Vergleich aller Gemeinden in Sachsen-Anhalt

Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1

Teurer als zwei von fünf Nachbarorten, günstiger als zwei

Im teuersten Nachbarort Wernigerode kostet Wohnbauland im Median 2,4-mal so viel wie in Nordharz. Seit 2024 blieb der Median in Nordharz gleich hoch, im günstigsten Nachbarort Osterwieck stieg er um 25 %.

Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt1

Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.

Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis

Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.

Werte je Nutzungsart

Wohnbauland ist in Nordharz am teuersten

Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.

  • Wohnbauland5 Zonen75 €/m²45 bis 90
  • Gemischte Bauflächen12 Zonen35 €/m²15 bis 60
  • Gewerbe2 Zonen10 €/m²alle Zonen gleich
  • Waldeine Zone0,26 €/m²

Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1

Umgebung

2 von 5 Nachbarorten sind günstiger als Nordharz

Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Nordharz (75 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Harz

  1. Wernigerode180 €/m²+140 % gegenüber Nordharz
  2. Ilsenburg (Harz)97,5 €/m²+30 % gegenüber Nordharz
  3. Blankenburg (Harz)75 €/m²gleich gegenüber Nordharz
  4. Halberstadt70 €/m²−6,7 % gegenüber Nordharz
  5. Osterwieck50 €/m²−33 % gegenüber Nordharz

In Niedersachsen: Bad Harzburg, Goslar.

In 5 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Nordharz

  1. Braunschweig44 km300 €/m²
  2. Wolfenbüttel33 km245 €/m²
  3. Wolfsburg55 km230 €/m²
  4. Quedlinburg30 km91 €/m²+21 % gegenüber Nordharz
  5. Salzgitter38 km87,5 €/m²
  6. Nordhausen46 km71 €/m²
  7. Schladen-Werla19 km60 €/m²
  8. Thale26 km57,5 €/m²−23 % gegenüber Nordharz

Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1

Steckbrief Nordharz

Nordharz ist von 2011 bis 2021 um 3,9 % geschrumpft

Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.

Einwohner
7.5502
31.12.2025 · 2011–2021: −3,9 % · seit 2022: −2,6 %
Mehr Einwohner heißt mehr Nachfrage nach Wohnraum und Bauland.
Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
0,13
2024 · 1 fertiggestellte Wohnungen
Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
Hebesatz Grundsteuer B
400 %4
2024
Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Mietenstufe
I von VII6
Wohngeldrecht, seit 01.01.2023 · Stufe des Kreises
Sie zeigt das Mietniveau; höhere Mieten machen Bauland ertragreicher.
Grunderwerbsteuer
5 %7
Sachsen-Anhalt, seit 01.03.2012
Sie fällt beim Kauf auf den Kaufpreis an und erhöht die Nebenkosten.
Einwohner je km²
685
2025 · 111 km² Fläche
Dicht besiedelte Orte haben meist wenig freies Bauland.

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal

Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Nordharz

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nordharz 2026?

Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Nordharz liegt 2026 im Median bei 75 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 5 Wohnbauzonen liegt zwischen 50 und 80 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Nordharz entwickelt?

Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Nordharz liegt so hoch wie 2024, bei 75 €/m². Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.

Wie teuer ist Bauland in Nordharz im Vergleich zum Landkreis Harz?

Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Nordharz bei 75 €/m², so hoch wie im Landkreis Harz insgesamt (75 €/m²). Das ist Platz 6 unter den 18 Gemeinden im Landkreis Harz.

Was kostet ein Grundstück in Nordharz?

Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Nordharz 2026 bei 75 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 38.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.

Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?

Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.

Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?

Im amtlichen Portal Viewer des LVermGeo (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.

Ist Borisportal eine Behörde?

Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.

Amtliche Angebote in Sachsen-Anhalt

Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen

Wie wir mit amtlichen Daten umgehen

Quelle
Markt- und Wertdaten stammen nur von Gutachterausschüssen und anderen Behörden, direkt aus der Originalquelle. An jeder Zahl stehen Quelle und Stichtag. Die vollständigen Angaben stehen unten auf jeder Seite unter „Quellen und Hinweise“, etwa „Datenquelle: Gutachterausschuss …, eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal“.
Eigene Auswertung
Amtliche Werte zeigen wir unverändert. Tabellen, Grafiken und Texte aus amtlichen Berichten übernehmen wir nicht, sondern werten die Daten selbst aus und stellen sie in eigener Form dar. Eigene Berechnungen sind als „Berechnung von Borisportal“ gekennzeichnet.
Verweis auf die amtlichen Angebote
Unter „Amtliche Angebote“ nennen wir auf den Seiten der Länder, Kreise und Gemeinden das Bodenrichtwert-Portal des Landes, die Gutachterausschüsse, die Stelle für die Liegenschaftskarte und, wo es ihn gibt, den Grundstücksmarktbericht. Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Abschalten auf Wunsch
Jede Datenquelle lässt sich bei uns einzeln abschalten. Möchte eine Behörde oder ein Gutachterausschuss, dass wir ihre Daten nicht mehr zeigen, nehmen wir sie in der Regel noch am selben Tag von allen Seiten. Gern sprechen wir auch über eine Lizenz oder eine Zusammenarbeit.
Fehler in amtlichen Daten
Widersprechen sich zwei amtliche Angaben, zeigen wir keinen der beiden Werte und weisen die zuständige Stelle darauf hin. Fehler korrigieren wir nicht selbst.

Kontakt für Behörden und Gutachterausschüsse

E-Mail: daten@borisportal.de

Wir antworten binnen eines Werktags.

Zur Seite „Methodik“

Quellen und Hinweise

Datenquellen

  1. Quelle 1: Bodenrichtwerte: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST; Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt, Stichtage 01.01.2006 bis 01.01.2026 (https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html); Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  2. Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  3. Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  4. Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  5. Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  6. Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  7. Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.

  8. Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.

  9. Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0; Flurstücke: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, Lizenz dl-de/by-2-0.

  10. Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).

So rechnen wir

  • Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
  • „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
  • Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
  • Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
  • Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
  • Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.

Neue Bodenrichtwerte

Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.

Hinweis

Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.

Fehler melden: daten@borisportal.de