Bodenrichtwert Hohe Börde 2026
Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Hohe Börde im Median 120 €/m², der dritthöchste Wert unter den 28 Gemeinden im Landkreis Börde (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt, Auswertung Borisportal).
- Im Vergleich zum Kreis+50 %50 % über dem Landkreis Börde (80 €/m²)
- Gewerbebauland15 €/m²Median der 9 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Hohe Börde seit 2006
Median Wohnbauland, im Vergleich Landkreis Börde und Sachsen-Anhalt, Stichtage 2006 bis 2026.
- Hohe Börde
- Landkreis Börde
- Sachsen-Anhalt
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| Stichtag | Hohe Börde | Landkreis Börde | Sachsen-Anhalt |
|---|---|---|---|
| 2006 | 44 | 39 | 35 |
| 2007 | 43 | 39 | 35 |
| 2008 | 42 | 37 | 35 |
| 2009 | 35 | 37 | 35 |
| 31.12.2009 | 38,5 | 36 | 35 |
| 2010 | 36,5 | 36 | 35 |
| 2011 | 35 | 35 | 35 |
| 2012 | 33 | 35 | 35 |
| 2013 | 32,5 | 35 | 33 |
| 2014 | 32 | 36 | 34 |
| 2016 | 35 | 40 | 35 |
| 2018 | 42,5 | 45 | 35 |
| 2020 | 80 | 55 | 40 |
| 2022 | 100 | 70 | 40 |
| 2023 | – | – | – |
| 2024 | 120 | 77,5 | 45 |
| 2026 | 120 | 80 | 45 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2009 bis 2014, 2016, 2018 und 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Hohe Börde auffällt
Wohnbauland kostet in der Hohen Börde mehr als in fast allen Gemeinden Sachsen-Anhalts.
Zwischen Sülzetal und Biederitz auf Platz 6 in Sachsen-Anhalt
Unter den 198 Gemeinden des Landes zählt die Hohe Börde damit zu den teuersten 4 %. Wohnbauland kostet in der Hohen Börde im Median 2,7-mal so viel wie in Sachsen-Anhalt, wo der Landesmedian bei 45 €/m² liegt. Sülzetal auf dem Platz davor kommt auf 170 €/m², Biederitz auf dem Platz danach auf 120 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Mittlere Hälfte der Wohnbauzonen in einem Band von 67 €/m²
Die Bodenrichtwerte der Wohnbauzonen in der Hohen Börde liegen zwischen 50 und 170 €/m². Der höchste Wert ist 3,4-mal so hoch wie der niedrigste.
In neun Gewerbezonen bei 13 % des Wohnbaulands
In den 19 Zonen für gemischte Bauflächen in der Hohen Börde liegt der Median bei einem Drittel des Wohnbaulands.
Teurer als fünf von sieben Nachbarorten
Im teuersten Nachbarort Magdeburg kostet Wohnbauland doppelt so viel wie in der Hohen Börde. Seit 2024 blieb der Median in der Hohen Börde gleich hoch, während er in zwei von fünf Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stärker stieg, am stärksten in Wanzleben-Börde (+6,7 %).
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Hohe Börde am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland35 Zonen120 €/m²50 bis 170
- Gemischte Bauflächen19 Zonen40 €/m²15 bis 90
- Gewerbe9 Zonen15 €/m²8 bis 32
- Landwirtschaft3 Zonen3,35 €/m²1,3 bis 4,3
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Umgebung
5 von 7 Nachbarorten sind günstiger als Hohe Börde
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Hohe Börde (120 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Börde
- Magdeburg240 €/m²+100 % gegenüber Hohe Börde
- Barleben190 €/m²+58 % gegenüber Hohe Börde
- Eilsleben80 €/m²−33 % gegenüber Hohe Börde
- Wanzleben-Börde80 €/m²−33 % gegenüber Hohe Börde
- Niedere Börde75 €/m²−38 % gegenüber Hohe Börde
- Haldensleben70 €/m²−42 % gegenüber Hohe Börde
- Erxleben52,5 €/m²−56 % gegenüber Hohe Börde
In 1 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Hohe Börde
- Wolfsburg48 km230 €/m²
- Helmstedt27 km77,5 €/m²
- Schönebeck (Elbe)32 km75 €/m²−38 % gegenüber Hohe Börde
- Halberstadt42 km70 €/m²−42 % gegenüber Hohe Börde
- Burg34 km51 €/m²−57 % gegenüber Hohe Börde
- Oschersleben (Bode)20 km50 €/m²−58 % gegenüber Hohe Börde
- Gardelegen36 km32 €/m²−73 % gegenüber Hohe Börde
- Staßfurt39 km30 €/m²−75 % gegenüber Hohe Börde
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Hohe Börde
Hohe Börde ist von 2011 bis 2021 um 3,5 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,93
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 380 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Hohe Börde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hohe Börde 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Hohe Börde liegt 2026 im Median bei 120 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 35 Wohnbauzonen liegt zwischen 88 und 155 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Hohe Börde entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Hohe Börde liegt so hoch wie 2024, bei 120 €/m². Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Hohe Börde im Vergleich zum Landkreis Börde?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Hohe Börde bei 120 €/m², 50 % höher als im Landkreis Börde insgesamt (80 €/m²). Das ist Platz 3 unter den 28 Gemeinden im Landkreis Börde.
Was kostet ein Grundstück in Hohe Börde?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Hohe Börde 2026 bei 120 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 60.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal Viewer des LVermGeo (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Sachsen-Anhalt
- Bodenrichtwerte ansehen
- Viewer des LVermGeo (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Sachsen-Anhalt (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST; Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt, Stichtage 01.01.2006 bis 01.01.2026 (https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html); Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0; Flurstücke: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, Lizenz dl-de/by-2-0.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage beim Viewer des LVermGeo sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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