Bodenrichtwert Breuberg 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Breuberg liegt 2026 im Median bei 145 €/m², 32 % mehr als 2020 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+32 %110 → 145 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis+12 %12 % über dem Odenwaldkreis (130 €/m²)
- Gewerbebauland50 €/m²Median der 3 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Breuberg seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 32 % gestiegen, von 110 auf 145 €/m²; im Vergleich Odenwaldkreis und Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Breuberg
- Odenwaldkreis
- Hessen
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| Stichtag | Breuberg | Odenwaldkreis | Hessen |
|---|---|---|---|
| 2020 | 110 | 95 | 130 |
| 2022 | 125 | 105 | 150 |
| 2024 | 135 | 115 | 150 |
| 2026 | 145 | 130 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Breuberg auffällt
Acker- und Grünland im Median bei 1,3 €/m²
Wohnbauland kostet in Breuberg im Median 112-mal so viel wie Acker- und Grünland, der mittlere Bodenrichtwert für Wald liegt mit 0,75 €/m² darunter. Zonen für Landwirtschaft und Wald stellen 30 % aller Richtwertzonen in Breuberg.
Seit 2024 ein Plus von 7,4 %, im Odenwaldkreis (+13 %) stärker gestiegen
In Hessen stieg der Median um 6,7 %, in Breuberg seit 2020 in allen drei Schritten. Unter den drei Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er nur in Groß-Umstadt (+14 %) stärker.
- Breuberg
- Odenwaldkreis
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Breuberg am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland9 Zonen145 €/m²100 bis 175
- Gemischte Bauflächen6 Zonen122,5 €/m²95 bis 140
- Gewerbe3 Zonen50 €/m²45 bis 50
- Landwirtschaft7 Zonen1,3 €/m²1,3 bis 2,7
- Wald7 Zonen0,75 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
2 von 3 Nachbarorten sind günstiger als Breuberg
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Breuberg (145 €/m²). Alle Gemeinden im Odenwaldkreis
- Groß-Umstadt285 €/m²+97 % gegenüber Breuberg
- Höchst i.Odw.140 €/m²−3,4 % gegenüber Breuberg
- Lützelbach130 €/m²−10 % gegenüber Breuberg
In Bayern: Mömlingen, Obernburg a.Main.
In 7 von 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Breuberg
- Frankfurt am Main43 km1.087,5 €/m²+650 % gegenüber Breuberg
- Darmstadt28 km1.000 €/m²+590 % gegenüber Breuberg
- Offenbach am Main35 km775 €/m²+434 % gegenüber Breuberg
- Mannheim52 km700 €/m²
- Rodgau24 km675 €/m²+366 % gegenüber Breuberg
- Hanau36 km390 €/m²+169 % gegenüber Breuberg
- Schaafheim10 km270 €/m²+86 % gegenüber Breuberg
- Bad König9 km135 €/m²−6,9 % gegenüber Breuberg
In Bayern: Aschaffenburg (18 km), Großostheim (10 km), Erlenbach a.Main (9 km).
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Grundstücksmarkt in Breuberg
Ausgewählte Zahlen aus dem Marktbericht des Gutachterausschusses, eigene Auswahl und Darstellung.
- Ein- oder Zweifamilienhaus, mittlerer Kaufpreis, 2023 bis 2025
- rund 330.000 €8 Verkäufe
- Bauland für Wohnhäuser, mittleres Preisniveau, Stand 01.01.2026
- 100 bis 175 €/m²mäßige Lage 100 · mittlere Lage 145 · gute Lage 175 · kein Bodenrichtwert
Typischer Preis für ein Haus in Breuberg
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 100 bis 149 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 2.202 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 330.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 2.202 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 330.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 2.599 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 338.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 2.485 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Breuberg (145 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach und des Odenwaldkreises (Geschäftsstelle beim AfB Heppenheim), Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Breuberg?
Steckbrief Breuberg
Breuberg ist von 2011 bis 2021 um 2,1 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,94
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 850 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Breuberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Breuberg 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Breuberg liegt 2026 im Median bei 145 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 9 Wohnbauzonen liegt zwischen 140 und 160 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Breuberg entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Breuberg ist seit 2020 um 32 % gestiegen, von 110 auf 145 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 7,4 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Breuberg im Vergleich zum Odenwaldkreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Breuberg bei 145 €/m², 12 % höher als im Odenwaldkreis insgesamt (130 €/m²). Das ist Platz 4 unter den 12 Gemeinden im Odenwaldkreis.
Was kostet ein Grundstück in Breuberg?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Breuberg 2026 bei 145 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 73.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach und des Odenwaldkreises, Immobilienmarktbericht Südhessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal; Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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