Bodenrichtwert Darmstadt 2026
In Darmstadt liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 1.000 €/m², 6,3-mal so hoch wie in Hessen insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+47 %680 → 1.000 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich in Hessen6,3 ×6,3-mal so hoch wie in Hessen (160 €/m²)
- Gewerbebauland300 €/m²Median der 29 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Darmstadt seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 47 % gestiegen, von 680 auf 1.000 €/m²; im Vergleich Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Darmstadt
- Hessen
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| Stichtag | Darmstadt | Hessen |
|---|---|---|
| 2020 | 680 | 130 |
| 2022 | 950 | 150 |
| 2024 | 1.000 | 150 |
| 2026 | 1.000 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Darmstadt auffällt
Wohnbauland kostet in Darmstadt im Median mehr als in nahezu jeder anderen Gemeinde in Hessen.
Zwischen Frankfurt am Main und Königstein im Taunus auf Platz 5
Unter den 420 Gemeinden in Hessen zählt Darmstadt zu den teuersten 2 %. Frankfurt am Main liegt mit einem Median von 1.087,5 €/m² davor. Königstein im Taunus folgt mit 1.000 €/m², gleichauf mit dem mittleren Bodenrichtwert in Darmstadt.
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Teurer als alle acht Nachbarorte
Den kleinsten Abstand hat der teuerste Nachbarort Egelsbach, der 6,3 % günstiger ist. Der günstigste Nachbarort Ober-Ramstadt liegt 61 % unter Darmstadt. Seit 2024 blieb der Median in Darmstadt gleich hoch. Von den sieben Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er nur in Egelsbach stärker, um 4,2 %.
+47 % seit 2020, in Hessen +23 %
Rechnerisch stieg der Median in Darmstadt um 6,6 % pro Jahr.
- Darmstadt
- Hessen
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Mittlere Hälfte der Wohnbauzonen in einem Band von 350 €/m²
Die Bodenrichtwerte der 124 Wohnbauzonen liegen zwischen 350 und 1.700 €/m². Der höchste Wert ist 4,9-mal so hoch wie der niedrigste. Die teuerste Zone erreicht das 1,7-Fache des Medians.
Gegenüber 2024 gesunken: Kaufwert für Bauland in Darmstadt bei 878 €/m²
Im Jahr 2024 lag der Kaufwert noch bei 900 €/m². Für 2025 ist er 3,3-mal so hoch wie in Hessen, wo er 268 €/m² beträgt.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1; Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Darmstadt am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland124 Zonen1.000 €/m²350 bis 1.700
- Gemischte Bauflächen25 Zonen1.000 €/m²750 bis 5.000
- Gewerbe29 Zonen300 €/m²225 bis 700
- Landwirtschaft7 Zonen4,5 €/m²4 bis 5
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 8 Nachbarorte sind günstiger als Darmstadt
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Darmstadt (1.000 €/m²).
- Egelsbach937,5 €/m²−6,3 % gegenüber Darmstadt
- Griesheim837,5 €/m²−16 % gegenüber Darmstadt
- Erzhausen700 €/m²−30 % gegenüber Darmstadt
- Mühltal687,5 €/m²−31 % gegenüber Darmstadt
- Weiterstadt650 €/m²−35 % gegenüber Darmstadt
- Roßdorf600 €/m²−40 % gegenüber Darmstadt
- Messel500 €/m²−50 % gegenüber Darmstadt
- Ober-Ramstadt390 €/m²−61 % gegenüber Darmstadt
In 2 von 5 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Darmstadt
- Mainz31 km1.200 €/m²
- Frankfurt am Main27 km1.087,5 €/m²+8,8 % gegenüber Darmstadt
- Wiesbaden37 km950 €/m²−5,0 % gegenüber Darmstadt
- Mannheim43 km700 €/m²
- Ludwigshafen am Rhein47 km350 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Grundstücksmarkt in Darmstadt
Im Jahr 2025 zählte der Gutachterausschuss in Darmstadt 1.219 Verkäufe von Grundstücken, Häusern und Wohnungen mit einem Umsatz von 711 Mio. €.
- Verkäufe 2025
- 1.219Kaufverträge aller Art laut Gutachterausschuss
- Umsatz 2025
- 711 Mio. €
- Typisches Haus, Stand 01.01.2026
- rund 850.000 €freistehendes Einfamilienhaus, 40 Jahre alt, 150 m² Wohnfläche, 700 m² Grundstück, mittlere Lage
- Typische Wohnung, Weiterverkauf, Stand 01.01.2026
- rund 4.150 €/m² Wohnflächewiederverkaufte Eigentumswohnung, 20 Jahre alt, 80 m² Wohnfläche, ohne Stellplatz, mittlere Lage
- Bauland für Wohnhäuser, mittleres Preisniveau, Stand 01.01.2026
- rund 1.032 €/m²laut Gutachterausschuss, kein Bodenrichtwert
Typischer Preis für ein Haus in Darmstadt
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert 1.000 bis 1.099 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 5.815 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 872.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 5.815 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 872.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 5.042 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 655.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 4.192 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Darmstadt (1.000 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Darmstadt?
Steckbrief Darmstadt
Darmstadt ist von 2011 bis 2021 um 9,5 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 14
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 875 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Darmstadt
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Darmstadt 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Darmstadt liegt 2026 im Median bei 1.000 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 124 Wohnbauzonen liegt zwischen 800 und 1.150 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Darmstadt entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Darmstadt ist seit 2020 um 47 % gestiegen, von 680 auf 1.000 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Darmstadt im Vergleich zu Hessen?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Darmstadt bei 1.000 €/m², 6,3-mal so hoch wie in Hessen insgesamt (160 €/m²). Das ist Platz 2 unter den 26 Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen.
Was kostet ein Grundstück in Darmstadt?
Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land in Darmstadt 2025 im Durchschnitt rund 878 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Darmstadt 2026 bei 1.000 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 500.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal; Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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