Bodenrichtwert Spremberg 2026
Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Spremberg im Median 45 €/m², 55 % mehr als am 31.12.2015 (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 31.12.2015+55 %29 → 45 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis+50 %50 % über dem Landkreis Spree-Neiße (30 €/m²)
- Teuerste Lage50 €/m²Haidemühl [Gózdz], Median Wohnbauland
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Spremberg seit 2010
Median Wohnbauland seit 31.12.2015 um 55 % gestiegen, von 29 auf 45 €/m²; im Vergleich Landkreis Spree-Neiße und Brandenburg. Stichtage 2010 bis 2026.
- Spremberg
- Landkreis Spree-Neiße
- Brandenburg
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| Stichtag | Spremberg | Landkreis Spree-Neiße | Brandenburg |
|---|---|---|---|
| 2010 | 26,5 | 25 | 45 |
| 2011 | 26,5 | 25 | 46 |
| 2012 | 27,5 | 25 | 45 |
| 31.12.2012 | 27,5 | 25 | 45 |
| 2013 | 29 | 25 | 46 |
| 2014 | 29 | 25 | 48 |
| 2015 | 29 | 25 | 50 |
| 2016 | 30 | 26 | 53,5 |
| 2017 | 32 | 25 | 55 |
| 2018 | 35 | 25,5 | 60 |
| 2019 | 36 | 28 | 65 |
| 2020 | 36 | 28 | 80 |
| 2022 | 40 | 28 | 115 |
| 2023 | 45 | 29 | 120 |
| 2024 | 45 | 29,5 | 120 |
| 2025 | 45 | 29,5 | 130 |
| 2026 | 45 | 30 | 130 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2012 bis 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Spremberg auffällt
In Spremberg stieg der Median für Wohnbauland langfristig stärker als im Landkreis Spree-Neiße, aber schwächer als in Brandenburg.
Im Landkreis Spree-Neiße +20 % seit dem 31.12.2015, in Spremberg +55 %
Im selben Zeitraum stieg der Landesmedian in Brandenburg um 160 %. Rechnerisch legte der mittlere Bodenrichtwert in Spremberg um 4,5 % pro Jahr zu.
- Spremberg
- Landkreis Spree-Neiße
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Haidemühl [Gózdz] gegen Schwarze Pumpe [Carna Plumpa]: Wohnbauland 4,2-mal so teuer
Unter den vier Ortsteilen liegt nur Haidemühl [Gózdz] über dem Median von ganz Spremberg. An zweiter Stelle folgt Weskow [Wjaska] mit 30 €/m².
- Haidemühl [Gózdz]50 €/m²
- Weskow [Wjaska]30 €/m²
- Trattendorf [Dubrawa]15 €/m²
- Schwarze Pumpe [Carna Plumpa]12 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Höchster Bodenrichtwert 1,8-mal so hoch wie der Median
Die Werte der 25 Wohnbauzonen reichen von 12 bis 80 €/m², der höchste ist 6,7-mal so hoch wie der niedrigste. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 22 €/m².
Seit 2023 in drei Schritten unverändert
Von 16 Schritten seit 2010 brachten acht einen Anstieg, ebenso viele keine Veränderung. Gesunken ist der Median nie.
Neun Gewerbezonen, im Median ein Fünftel des Wohnbaulands
Gewerbeland liegt in Spremberg im Median bei 8 €/m². Gemischte Bauflächen in 22 Zonen kosten im Median 18 €/m² und erreichen 40 % des Wohnbaulands.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Spremberg am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland25 Zonen45 €/m²12 bis 80
- Gemischte Bauflächen22 Zonen18 €/m²6 bis 110
- Gewerbe9 Zonen8 €/m²5 bis 14
- Landwirtschaft2 Zonen0,65 €/m²0,6 bis 0,7
- Waldeine Zone0,19 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Umgebung
1 von 4 Ortsteilen liegt über dem Median von Spremberg
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Spremberg (45 €/m²). Alle Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße
- Haidemühl [Gózdz]eine Zone50 €/m²+11 % gegenüber Spremberg
- Weskow [Wjaska]eine Zone30 €/m²−33 % gegenüber Spremberg
- Trattendorf [Dubrawa]3 Zonen15 €/m²−67 % gegenüber Spremberg
- Schwarze Pumpe [Carna Plumpa]eine Zone12 €/m²−73 % gegenüber Spremberg
3 von 4 Nachbarorten sind günstiger als Spremberg
- Neuhausen/Spree60 €/m²+33 % gegenüber Spremberg
- Drebkau27 €/m²−40 % gegenüber Spremberg
- Felixsee22 €/m²−51 % gegenüber Spremberg
- Welzow14 €/m²−69 % gegenüber Spremberg
In Sachsen: Schleife, Spreetal, Groß Düben, Elsterheide.
In allen 4 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Spremberg
- Cottbus22 km85 €/m²+89 % gegenüber Spremberg
- Bautzen44 km72 €/m²
- Senftenberg27 km60 €/m²+33 % gegenüber Spremberg
- Hoyerswerda20 km53 €/m²
Quelle: Gutachterausschüsse in Brandenburg · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Spremberg
Spremberg ist von 2011 bis 2021 um 5,7 % geschrumpft
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,23
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 417 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Spremberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Spremberg 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Spremberg liegt 2026 im Median bei 45 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 25 Wohnbauzonen liegt zwischen 28 und 50 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Spremberg entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Spremberg ist seit dem 31.12.2015 um 55 % gestiegen, von 29 auf 45 €/m². Gegenüber 2025 ist der Median unverändert. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wo ist Bauland in Spremberg am teuersten?
Unter den Ortsteilen in Spremberg ist baureifes Wohnbauland in Haidemühl [Gózdz] am teuersten, mit einem Median von 50 €/m². Am günstigsten ist Schwarze Pumpe [Carna Plumpa] mit 12 €/m². Alle Ortsteile stehen in der Rangliste.
Wie teuer ist Bauland in Spremberg im Vergleich zum Landkreis Spree-Neiße?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Spremberg bei 45 €/m², 50 % höher als im Landkreis Spree-Neiße insgesamt (30 €/m²). Das ist Platz 4 unter den 16 Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße.
Was kostet ein Grundstück in Spremberg?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Spremberg 2026 bei 45 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 23.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Brandenburg (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Brandenburg
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- Verbindliche Auskunft und Gutachten
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Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: © Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0), https://gutachterausschuss.brandenburg.de; Bereitstellung: © GeoBasis-DE/LGB; Datensatz: Bodenrichtwerte Land Brandenburg, Stichtage 01.01.2010 bis 01.01.2026 (https://ogc-api.geobasis-bb.de/boris); Daten geändert: eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Daten geändert); Flurstücke: © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Datensatz: ALKIS Flurstücke Brandenburg (https://data.geobasis-bb.de/geobasis/daten/alkis/Vektordaten/shape/); Daten geändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Brandenburg sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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