Bodenrichtwert Knüllwald 2026
Im Jahr 2026 beträgt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Knüllwald im Median 34 €/m², der zweitniedrigste Wert unter den 27 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2020+9,7 %31 → 34 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich zum Kreis−32 %32 % unter dem Schwalm-Eder-Kreis (50 €/m²)
- Gewerbebauland22,5 €/m²Median der 4 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Knüllwald seit 2020
Median Wohnbauland seit 2020 um 9,7 % gestiegen, von 31 auf 34 €/m²; im Vergleich Schwalm-Eder-Kreis und Hessen. Stichtage 2020 bis 2026.
- Knüllwald
- Schwalm-Eder-Kreis
- Hessen
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| Stichtag | Knüllwald | Schwalm-Eder-Kreis | Hessen |
|---|---|---|---|
| 2020 | 31 | 42 | 130 |
| 2022 | 33 | 46 | 150 |
| 2024 | 33 | 48 | 150 |
| 2026 | 34 | 50 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Knüllwald auffällt
In Knüllwald kostet Wohnbauland weniger als in fast allen Gemeinden Hessens und in jedem angrenzenden Ort.
Platz 406 von 420 Gemeinden in Hessen
Der mittlere Bodenrichtwert in Knüllwald liegt um 79 % unter dem Landesmedian von 160 €/m². Knüllwald gehört zu den günstigsten 4 % der Gemeinden in Hessen. Gilserberg auf dem Platz davor und Meißner dahinter haben denselben Median wie Knüllwald.
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Günstiger als alle sieben Nachbarorte
Am geringsten ist der Abstand zu Morschen, dessen Median um 18 % höher liegt. Im teuersten Nachbarort Malsfeld kostet Wohnbauland 1,5-mal so viel wie in Knüllwald. Seit 2024 stieg der Median in Knüllwald um 3,0 %; in vier von sechs Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er stärker, am stärksten in Neuenstein mit +6,5 %.
Acker- und Grünland im Median bei 0,7 €/m²
Wohnbauland ist in Knüllwald 49-mal so teuer wie Acker- und Grünland. Auf Landwirtschaft und Wald entfallen 45 % aller Richtwertzonen.
Teuerste Wohnbauzone 1,6-mal so teuer wie der Median
Die Bodenrichtwerte der Wohnbauzonen reichen von 24 bis 55 €/m², die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 4 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Wohnbauland ist in Knüllwald am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland12 Zonen34 €/m²24 bis 55
- Gemischte Bauflächen24 Zonen22 €/m²20 bis 40
- Gewerbe4 Zonen22,5 €/m²15 bis 44
- Landwirtschaft36 Zonen0,7 €/m²0,4 bis 1,65
- Wald18 Zonen0,45 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Keiner von 7 Nachbarorten ist günstiger als Knüllwald
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Knüllwald (34 €/m²). Alle Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
- Malsfeld52,5 €/m²+54 % gegenüber Knüllwald
- Neuenstein49 €/m²+44 % gegenüber Knüllwald
- Homberg (Efze)48 €/m²+41 % gegenüber Knüllwald
- Alheim46 €/m²+35 % gegenüber Knüllwald
- Schwarzenborn42,5 €/m²+25 % gegenüber Knüllwald
- Ludwigsau40 €/m²+18 % gegenüber Knüllwald
- Morschen40 €/m²+18 % gegenüber Knüllwald
In allen 8 größeren Orten der Umgebung ist Wohnbauland teurer als in Knüllwald
- Kassel35 km230 €/m²+576 % gegenüber Knüllwald
- Melsungen17 km85 €/m²+150 % gegenüber Knüllwald
- Rotenburg a.d.Fulda16 km75 €/m²+121 % gegenüber Knüllwald
- Bad Hersfeld19 km65 €/m²+91 % gegenüber Knüllwald
- Felsberg17 km50 €/m²+47 % gegenüber Knüllwald
- Schwalmstadt24 km50 €/m²+47 % gegenüber Knüllwald
- Borken (Hessen)18 km48 €/m²+41 % gegenüber Knüllwald
- Frielendorf13 km40 €/m²+18 % gegenüber Knüllwald
Quelle: Gutachterausschüsse in Hessen · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Typischer Preis für ein Haus in Knüllwald
Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück in einer Lage mit Bodenrichtwert bis 49 €/m² nennt der Gutachterausschuss rund 1.378 €/m² Wohnfläche, zusammen rund 207.000 €.
- Freistehendes Haus
- rund 1.378 €/m² Wohnfläche150 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, 700 m² Grundstück · zusammen rund 207.000 €
- Reihenhaus oder Doppelhaushälfte
- rund 1.646 €/m² Wohnfläche130 m² Wohnfläche, Baujahr 1990, 300 m² Grundstück · zusammen rund 214.000 €
- Eigentumswohnung
- rund 1.652 €/m² WohnflächeBaujahr 2000 bis 2009
Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses, Stand 01.01.2026. Die Lage haben wir nach dem mittleren Bodenrichtwert für Wohnbauland in Knüllwald (34 €/m²) gewählt. Für ein bestimmtes Haus gelten Zu- und Abschläge, etwa für Baujahr, Grundstücksgröße und Ausstattung; der Gutachterausschuss nennt eine Genauigkeit von ± 20 %.
Quelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Knüllwald?
Steckbrief Knüllwald
Knüllwald ist von 2011 bis 2021 um 3,2 % geschrumpft
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,14
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 480 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Knüllwald
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Knüllwald 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Knüllwald liegt 2026 im Median bei 34 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 12 Wohnbauzonen liegt zwischen 32 und 36 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Knüllwald entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Knüllwald ist seit 2020 um 9,7 % gestiegen, von 31 auf 34 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 3,0 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Knüllwald im Vergleich zum Schwalm-Eder-Kreis?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Knüllwald bei 34 €/m², 32 % niedriger als im Schwalm-Eder-Kreis insgesamt (50 €/m²). Das ist Platz 26 unter den 27 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis.
Was kostet ein Grundstück in Knüllwald?
Einen Anhaltspunkt gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Knüllwald 2026 bei 34 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 17.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Hessen (kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Hessen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Hessen (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Amt für Bodenmanagement (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Immobilienmarktberichte Hessen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Geobasisdaten © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Lizenz dl-de/zero-2-0; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen, Vergleichsfaktoren der Gutachterausschüsse des Landes Hessen 2026 (dl-de/zero-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), dl-de/zero-2-0; Flurstücke: HVBG, ALKIS vereinfacht (Flurstücke), dl-de/zero-2-0; Daten verändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS Hessen sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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