Bodenrichtwert Trier 2026
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Trier liegt 2026 im Median bei 350 €/m², 2,2-mal so hoch wie in Rheinland-Pfalz insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 2016+46 %240 → 350 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich in Rheinland-Pfalz2,2 ×2,2-mal so hoch wie in Rheinland-Pfalz (160 €/m²)
- Gewerbebauland90 €/m²Median der 26 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Trier seit 2008
Median Wohnbauland seit 2016 um 46 % gestiegen, von 240 auf 350 €/m²; im Vergleich Rheinland-Pfalz. Stichtage 2008 bis 2026.
- Trier
- Rheinland-Pfalz
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| Stichtag | Trier | Rheinland-Pfalz |
|---|---|---|
| 2008 | 175 | 80 |
| 2010 | 190 | 85 |
| 2012 | 220 | 85 |
| 2014 | 240 | 85 |
| 2016 | 240 | 90 |
| 2018 | 245 | 100 |
| 2020 | 295 | 110 |
| 2022 | 337,5 | 130 |
| 2024 | 337,5 | 145 |
| 2026 | 350 | 160 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Trier auffällt
In Trier liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Wohnbauzone große Abstände.
Teuerste Zone mit 1.140 €/m², 3,3-mal so hoch wie der Median
Der höchste Bodenrichtwert ist 9,9-mal so hoch wie der niedrigste mit 115 €/m². Die mittlere Hälfte der 151 Wohnbauzonen liegt in einem Band von 195 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Teurer als alle acht Nachbarorte
Den kleinsten Abstand hat der teuerste Nachbarort Kenn, 17 % günstiger als Trier. Der günstigste Nachbarort Newel liegt 56 % unter Trier. Seit 2024 stieg der Median in Trier um 3,7 %; in vier von sieben Nachbarorten mit vergleichbaren Werten stieg er stärker, am stärksten in Aach (+10 %).
In Rheinland-Pfalz +78 % seit 2016, in Trier +46 %
Rechnerisch stieg der Median in Trier um 3,8 % pro Jahr.
- Trier
- Rheinland-Pfalz
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Acker- und Grünland im Median bei 2,15 €/m²
Wohnbauland kostet in Trier 163-mal so viel wie Acker- und Grünland. Auf Landwirtschaft und Wald entfallen 140 der 510 Richtwertzonen.
Platz 119 von 1.934 Gemeinden in Rheinland-Pfalz
Trier zählt damit zu den teuersten 7 % der Gemeinden. Bad Neuenahr-Ahrweiler davor und Ludwigshafen am Rhein dahinter haben mit 350 €/m² denselben Median wie Trier.
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz1
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Trier am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland151 Zonen350 €/m²115 bis 1.140
- Gemischte Bauflächen110 Zonen810 €/m²75 bis 9.800
- Gewerbe26 Zonen90 €/m²28 bis 185
- Landwirtschaft86 Zonen2,15 €/m²0,65 bis 14
- Wald54 Zonen0,5 €/m²0,35 bis 6,1
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Umgebung
Alle 8 Nachbarorte sind günstiger als Trier
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Trier (350 €/m²).
- Kenn290 €/m²−17 % gegenüber Trier
- Trierweiler290 €/m²−17 % gegenüber Trier
- Hockweiler200 €/m²−43 % gegenüber Trier
- Mertesdorf200 €/m²−43 % gegenüber Trier
- Kasel180 €/m²−49 % gegenüber Trier
- Korlingen170 €/m²−51 % gegenüber Trier
- Aach165 €/m²−53 % gegenüber Trier
- Newel155 €/m²−56 % gegenüber Trier
Quelle: Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal1
Marktbericht des Gutachterausschusses
Grundstücksmarkt in Trier
Ausgewählte Zahlen aus dem Marktbericht des Gutachterausschusses, eigene Auswahl und Darstellung.
- Typisches Haus, Stand 01.01.2024
- rund 630.000 €500 m² Grundstück, gute Lage, 145 m² Wohnfläche
- Bauland für Wohnhäuser, mittleres Preisniveau, Stand 01.01.2024
- rund 355 €/m²gute Lage · kein Bodenrichtwert
Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich des Landes Rheinland-Pfalz · Auswertung Borisportal2
Was heißt das für Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Trier?
Steckbrief Trier
Trier ist von 2011 bis 2021 um 4,0 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,84
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 550 %5
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder345; Wohngeldverordnung7; Grunderwerbsteuergesetze8 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Trier
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Trier 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Trier liegt 2026 im Median bei 350 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 151 Wohnbauzonen liegt zwischen 260 und 455 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Trier entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Trier ist seit 2016 um 46 % gestiegen, von 240 auf 350 €/m². Gegenüber 2024 ist der Median um 3,7 % gestiegen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Trier im Vergleich zu Rheinland-Pfalz?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Trier bei 350 €/m², 2,2-mal so hoch wie in Rheinland-Pfalz insgesamt (160 €/m²). Das ist Platz 12 unter den 36 Kreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz.
Was kostet ein Grundstück in Trier?
Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land in Trier 2025 im Durchschnitt rund 519 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Trier 2026 bei 350 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 175.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS.RLP (Basisdienst für private Zwecke kostenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Rheinland-Pfalz
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS.RLP (öffnet in einem neuen Tab) · Basisdienst für private Zwecke kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktberichte Rheinland-Pfalz (öffnet in einem neuen Tab) · Landesbericht gegen Gebühr
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Marktberichte der Gutachterausschüsse: Datenquelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich des Landes Rheinland-Pfalz, eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 9: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 10: Adressen und Flurstücke: Adressen: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP2026, dl-de/by-2-0, www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet]; Flurstücke: ©GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de [Daten bearbeitet].
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS.RLP sind der 01.01.2024 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von zwei Jahren, ist der nächste Stichtag der 01.01.2028. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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