Bodenrichtwert Dresden 2026
In Dresden liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 320 €/m², 3,8-mal so hoch wie in Sachsen insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen, Auswertung Borisportal).
- Im Vergleich in Sachsen3,8 ×3,8-mal so hoch wie in Sachsen (85 €/m²)
- Gewerbebauland100 €/m²Median der 59 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Dresden seit 2024
Median Wohnbauland, im Vergleich Sachsen, Stichtage 2024 bis 2026.
- Dresden
- Sachsen
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| Stichtag | Dresden | Sachsen |
|---|---|---|
| 2024 | 310 | 80 |
| 2025 | – | 180 |
| 2026 | 320 | 85 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar.
Analyse: Was in Dresden auffällt
In Dresden liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Wohnbauzone große Abstände.
Höchster Bodenrichtwert 23-mal so hoch wie der niedrigste
Die Werte der Wohnbauzonen in Dresden reichen von 80 €/m² bis 1.850 €/m². Die teuerste Zone erreicht das 5,8-Fache des Medians. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt dagegen in einem Band von 200 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen · Auswertung Borisportal1
Unter den teuersten 1 % der Gemeinden in Sachsen
Dresden steht auf Platz 3 von 376 Gemeinden in Sachsen. Davor liegt Leipzig mit 400 €/m². Moritzburg auf dem Platz dahinter kommt auf 309 €/m².
Seit 2021 um 5,7 % gesunken: Kaufwerte für Bauland in Dresden
Im Jahr 2025 lag der Kaufwert in Dresden bei 479 €/m². Er war damit 3,8-mal so hoch wie in Sachsen mit 126 €/m².
Gemischte Bauflächen im Median 181 % teurer als Wohnbauland
Gewerbeland kostet in den 59 Gewerbezonen in Dresden im Median ein Drittel des Wohnbaulands.
Wohnbauland 239-mal so teuer wie Acker- und Grünland
Der mittlere Bodenrichtwert für Acker- und Grünland liegt in Dresden bei 1,34 €/m².
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen1; Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Dresden am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland655 Zonen320 €/m²80 bis 1.850
- Gemischte Bauflächen52 Zonen900 €/m²160 bis 4.900
- Gewerbe59 Zonen100 €/m²45 bis 250
- Landwirtschaft6 Zonen1,34 €/m²1,17 bis 1,7
- Wald2 Zonen0,98 €/m²0,5 bis 1,45
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen · Auswertung Borisportal1
Umgebung
7 von 8 Nachbarorten sind günstiger als Dresden
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Dresden (320 €/m²).
- Radebeul436,5 €/m²+36 % gegenüber Dresden
- Freital141 €/m²−56 % gegenüber Dresden
- Bannewitz138 €/m²−57 % gegenüber Dresden
- Kreischa129 €/m²−60 % gegenüber Dresden
- Dohna122 €/m²−62 % gegenüber Dresden
- Ottendorf-Okrilla120 €/m²−63 % gegenüber Dresden
- Heidenau108 €/m²−66 % gegenüber Dresden
- Radeberg106 €/m²−67 % gegenüber Dresden
Quelle: Gutachterausschüsse in Sachsen · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Dresden
Dresden ist von 2011 bis 2021 um 7,3 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 2,63
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 635 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Dresden
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dresden 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Dresden liegt 2026 im Median bei 320 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 655 Wohnbauzonen liegt zwischen 250 und 450 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie teuer ist Bauland in Dresden im Vergleich zu Sachsen?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Dresden bei 320 €/m², 3,8-mal so hoch wie in Sachsen insgesamt (85 €/m²). Das ist Platz 2 unter den 13 Kreisen und kreisfreien Städten in Sachsen.
Was kostet ein Grundstück in Dresden?
Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land in Dresden 2025 im Durchschnitt rund 479 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Dresden 2026 bei 320 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 160.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Bei BORIS Sachsen gibt es für jedes Jahr von 2024 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS Sachsen (Nutzung des Dienstes gebührenfrei). Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Sachsen
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS Sachsen (öffnet in einem neuen Tab) · Nutzung des Dienstes gebührenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
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- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Untere Vermessungsbehörden in Sachsen (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Grundstücksmarktbericht Freistaat Sachsen (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Datenquelle: Gutachterausschüsse in Sachsen; Dienst: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN), eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: Quelle: GeoSN, dl-de/by-2-0; Flurstücke: Quelle: GeoSN, dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); Datensatz: ALKIS Flurstücke Sachsen (WFS SN ALKIS Vereinfacht, https://geodienste.sachsen.de/aaa/public_alkis/vereinf/wfs); Daten geändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Bei BORIS Sachsen gibt es für jedes Jahr von 2024 bis 2026 einen Stichtag zum 1. Januar. Der nächste Stichtag ist demnach der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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