Bodenrichtwert Stuttgart 2026
In Stuttgart liegt der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland 2026 im Median bei 1.050 €/m², 4,1-mal so hoch wie in Baden-Württemberg insgesamt (Stichtag 01.01.2026; Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg, Auswertung Borisportal).
- Entwicklung seit 31.12.2018−13 %1.200 → 1.050 €/m², Median Wohnbauland
- Im Vergleich in Baden-Württemberg4,1 ×4,1-mal so hoch wie in Baden-Württemberg (255 €/m²)
- Gewerbebauland380 €/m²Median der 86 Zonen
Entwicklung der Bodenrichtwerte in Stuttgart seit 2018
Median Wohnbauland seit 31.12.2018 um 13 % gesunken, von 1.200 auf 1.050 €/m²; im Vergleich Baden-Württemberg. Stichtage 2018 bis 2026.
- Stuttgart
- Baden-Württemberg
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| Stichtag | Stuttgart | Baden-Württemberg |
|---|---|---|
| 2018 | 1.200 | – |
| 2019 | 1.300 | – |
| 2020 | 1.330 | – |
| 2022 | 1.430 | – |
| 2023 | 1.360 | – |
| 2024 | 1.170 | – |
| 2025 | 1.110 | – |
| 2026 | 1.050 | 255 |
Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg · Auswertung Borisportal. Stichtag jeweils 1. Januar, 2018 bis 2020 jeweils 31. Dezember.
Analyse: Was in Stuttgart auffällt
Wohnbauland kostet in Stuttgart im Median mehr als in fast allen Gemeinden Baden-Württembergs.
Unter den teuersten 1 % der 1.073 Gemeinden in Baden-Württemberg
Auf Platz 3 steht Stuttgart hinter Freiburg im Breisgau, wo der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland bei 1.150 €/m² liegt. Hinter Stuttgart folgt Fellbach mit 1.050 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg · Auswertung Borisportal1
Höchster Bodenrichtwert für Wohnbauland 5,4-mal so hoch wie der niedrigste
Die Werte der 486 Wohnbauzonen reichen von 540 bis 2.900 €/m². Die teuerste Zone erreicht das 2,8-Fache des Medians, die mittlere Hälfte der Zonen liegt in einem Band von 498 €/m².
Seit 2021 um 61 % gesunken: Kaufwerte für Bauland in Stuttgart
Im Jahr 2021 zahlten Käufer für baureifes Land im Schnitt 2.960 €/m², im Jahr 2024 waren es 1.403 €/m². 2025 sank der Kaufwert um 18 % auf 1.154 €/m², bei 54 Verkäufen. Er war im selben Jahr 3,4-mal so hoch wie in Baden-Württemberg mit 338 €/m².
Acker- und Grünland im Median bei 8 €/m²
Wohnbauland kostet in Stuttgart im Median 131-mal so viel wie Acker- und Grünland.
Von 2023 auf 2024 der größte von sieben Schritten: −14 %
In diesem Schritt sank der Median der Wohnbauzonen von 1.360 auf 1.170 €/m².
Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg · Auswertung Borisportal1
Auswertung von Borisportal · Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg1; Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Automatisch aus amtlichen Daten erstellt und geprüft.
Der Bodenrichtwert ist nicht der Grundstückspreis
Er ist der Durchschnitt einer Zone; Zuschnitt, Lage, Bebauung und Zustand können den Wert Ihres Grundstücks nach oben oder unten verschieben. Ein Immobilienexperte von ImmoNetzwerk schätzt unverbindlich, was es am Markt wert ist.
Werte je Nutzungsart
Gemischte Bauflächen sind in Stuttgart am teuersten
Baureife Zonen je Nutzung zum Stichtag 01.01.2026. Der Balken reicht von der günstigsten bis zur teuersten Zone, der Punkt ist der Median.
- Wohnbauland486 Zonen1.050 €/m²540 bis 2.900
- Gemischte Bauflächen156 Zonen1.330 €/m²430 bis 30.000
- Gewerbe86 Zonen380 €/m²180 bis 1.290
- Landwirtschaft72 Zonen8 €/m²5 bis 26
- Wald29 Zonen1,5 €/m²alle Zonen gleich
Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg · Auswertung Borisportal1
Umgebung
7 von 8 Nachbarorten sind günstiger als Stuttgart
Median Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026. Der Strich in jedem Balken zeigt Stuttgart (1.050 €/m²).
- Fellbach1.050 €/m²gleich gegenüber Stuttgart
- Leinfelden-Echterdingen1.040 €/m²−1,0 % gegenüber Stuttgart
- Gerlingen990 €/m²−5,7 % gegenüber Stuttgart
- Korntal-Münchingen825 €/m²−21 % gegenüber Stuttgart
- Kornwestheim800 €/m²−24 % gegenüber Stuttgart
- Kernen im Remstal760 €/m²−28 % gegenüber Stuttgart
- Esslingen am Neckar725 €/m²−31 % gegenüber Stuttgart
- Ostfildern720 €/m²−31 % gegenüber Stuttgart
Quelle: Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg · Auswertung Borisportal1
Steckbrief Stuttgart
Stuttgart ist von 2011 bis 2021 um 6,0 % gewachsen
Amtliche Zahlen zu Nachfrage, Angebot und Kosten, jeweils mit dem Grund, warum sie für Grundstückswerte zählen.
- Neue Wohnungen je 1.000 Einwohner
- 1,73
- Neubau erweitert das Angebot; wenig Neubau bei hoher Nachfrage stützt die Preise.
- Hebesatz Grundsteuer B
- 520 %4
- Er bestimmt die laufenden Kosten jedes bebauten und unbebauten Grundstücks mit.
Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder234; Wohngeldverordnung6; Grunderwerbsteuergesetze7 · Auswertung Borisportal
Häufige Fragen zum Bodenrichtwert in Stuttgart
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stuttgart 2026?
Der Bodenrichtwert für baureifes Wohnbauland in Stuttgart liegt 2026 im Median bei 1.050 €/m² (Stichtag 01.01.2026). Die Hälfte der 486 Wohnbauzonen liegt zwischen 860 und 1.358 €/m². Den Wert für Ihr Grundstück zeigt die Suche in der Karte.
Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Stuttgart entwickelt?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Stuttgart ist seit dem 31.12.2018 um 13 % gesunken, von 1.200 auf 1.050 €/m². Gegenüber 2025 ist der Median um 5,4 % gesunken. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse aus tatsächlich gezahlten Kaufpreisen.
Wie teuer ist Bauland in Stuttgart im Vergleich zu Baden-Württemberg?
Der Median der Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland liegt in Stuttgart bei 1.050 €/m², 4,1-mal so hoch wie in Baden-Württemberg insgesamt (255 €/m²). Das ist Platz 2 unter den 44 Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg.
Was kostet ein Grundstück in Stuttgart?
Tatsächlich gezahlt wurden für baureifes Land in Stuttgart 2025 im Durchschnitt rund 1.154 €/m², über alle Lagen (Kaufwerte für Bauland, amtliche Statistik). Einen Anhaltspunkt für die Lage gibt der Bodenrichtwert: Für baureifes Wohnbauland liegt der Median der Bodenrichtwerte in Stuttgart 2026 bei 1.050 €/m². Ein Grundstück mit 500 m² hätte danach einen Bodenwert von rund 525.000 € (Fläche × Bodenrichtwert, als Beispiel). Der Preis eines bestimmten Grundstücks hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebauung ab und kann deutlich abweichen. Den Bodenrichtwert Ihrer Zone und die Fläche Ihres Flurstücks zeigt die Karte.
Wann kommen die neuen Bodenrichtwerte?
Die letzten Stichtage bei BORIS-BW sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Wo finde ich den amtlichen Bodenrichtwert?
Im amtlichen Portal BORIS-BW. Borisportal zeigt dieselben Werte in eigener Auswertung und Darstellung. Den Link finden Sie unter Amtliche Angebote.
Ist Borisportal eine Behörde?
Nein. Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde.
Amtliche Angebote in Baden-Württemberg
- Bodenrichtwerte ansehen
- BORIS-BW (öffnet in einem neuen Tab) · kostenfrei
- Verbindliche Auskunft und Gutachten
- Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg (öffnet in einem neuen Tab)
- Liegenschaftskarte (Flurkarte)
- Auszug beim Vermessungsamt (Landesamt für Geoinformation) (öffnet in einem neuen Tab) · gegen Gebühr
- Grundstücksmarktbericht
- Marktberichte der Gutachterausschüsse (Übersicht) (öffnet in einem neuen Tab)
Verbindliche Auskünfte und Gutachten erteilen die Gutachterausschüsse. Borisportal ist ein privater Service. Wie wir mit amtlichen Daten umgehen
Quellen und Hinweise
Datenquellen
Quelle 1: Bodenrichtwerte: Datenquelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Baden-Württemberg, BORIS-BW, Stichtage 31.12.2018 bis 01.01.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 2: Bevölkerung: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 12411-01-01-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 3: Baufertigstellungen: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 31121-01-02-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 4: Hebesätze der Grundsteuer: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 71231-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 5: Fläche: Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Tabellen 33111-01-03-5 (https://www.regionalstatistik.de), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 6: Mietenstufe: Quelle: Wohngeldverordnung, Anlage zu § 1 Absatz 3 (Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab 1. Januar 2023), und Wohngeldgesetz § 12 Absatz 4a, amtliche Fassungen auf gesetze-im-internet.de (https://www.gesetze-im-internet.de/wogv/anlage.html, https://www.gesetze-im-internet.de/wogg/__12.html); eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 7: Grunderwerbsteuer: Quelle: Grunderwerbsteuergesetz (§ 11) und Gesetze der Länder über den Steuersatz der Grunderwerbsteuer, Stand 09.10.2026; eigene Auswertung und Darstellung von Borisportal.
Quelle 8: Gemeindegrenzen und Fläche: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen: https://sgx.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf; Verwaltungsgebiete VG250-EW, Gebietsstand 31.12.2024; Daten verändert.
Quelle 9: Adressen und Flurstücke: Adressen: Datenquelle: LGL, www.lgl-bw.de, dl-de/by-2-0; Postleitzahlen: LGL-BW (2026) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0, www.lgl-bw.de; Flurstücke: Datenquelle: LGL, www.lgl-bw.de, dl-de/by-2-0; LGL-BW (2026) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0), www.lgl-bw.de; Datensatz: ALKIS Flurstücke Baden-Württemberg (WFS LGL-BW ALKIS, https://owsproxy.lgl-bw.de/owsproxy/wfs/WFS_LGL-BW_ALKIS); Daten geändert.
Hintergrundkarte: © GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0, Stil verändert (basemap.de; vorläufig, wird vor dem Start durch selbst gehostete Kartendateien ersetzt).
So rechnen wir
- Hauptzahl: Median aller baureifen Wohnbauzonen der Gemeinde zum Stichtag, ungewichtet. Zonen ohne Wert zählen nicht.
- „Meist zwischen“: Die Hälfte der Wohnbauzonen liegt in dieser Spanne (25. bis 75. Perzentil), auf ganze Euro gerundet.
- Veränderungen vergleichen den Median zweier Stichtage, nur wenn beide mindestens drei baureife Wohnbauzonen haben und sich deren Zahl um höchstens ein Viertel unterscheidet.
- Umgebung: Abstand des Medians eines Stadtteils oder Nachbarorts zum Median des Orts, in Prozent.
- Einwohner: Bevölkerungsstand am 31.12., von 2011 bis 2021 auf Grundlage des Zensus 2011, ab 2022 des Zensus 2022. Entwicklungen rechnen wir nur innerhalb einer Grundlage (2011 bis 2021 und seit 2022), denn der Wechsel ändert die Zahlen sprunghaft. Keine Entwicklung, wenn ein Jahr fehlt oder die Zahl von Jahr zu Jahr um mehr als 10 % springt (Hinweis auf eine Gebietsänderung).
- Einwohner je km²: Einwohner geteilt durch die Fläche der Gemeinde, Berechnung von Borisportal.
Neue Bodenrichtwerte
Die letzten Stichtage bei BORIS-BW sind der 01.01.2025 und der 01.01.2026. Bleibt es bei diesem Abstand von einem Jahr, ist der nächste Stichtag der 01.01.2027. Wann die neuen Werte erscheinen, legt der Gutachterausschuss fest.
Hinweis
Borisportal ist ein privater Service der ImmoNetzwerk GmbH und keine Behörde. Die Berechnungen sind kein Gutachten und kein Verkehrswert.
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